Archiv: August 2007
Gar nicht mal so schlecht getroffen, finde ich :)
Kann jeder selber machen, und zwar hier.
Habe ich eigentlich schon erzählt, dass wir jetzt auf dem Land wohnen? Und dass es da Trecker gibt? Und dass unser Grundstück ein Hanggrundstück ist? Und, dass Trecker Handbremsen haben? Und dass letztere ab und an vergessen werden? Nein?
Also:
Eines Sonntags vormittags im Frühling, wir waren noch nicht lang eingezogen, lagen wir im Bett und taten, was jeder normale Mensch um 10 Uhr morgens am Sonntag macht, nämlich schlafen. Es tat einen Rumms, und wir schliefen nicht mehr. Ein Blick aus dem Fenster erbrachte folgende Sachverhalt: <hier klicken>
… einen ersten Zwischenbericht über meinen Zen abzugeben. Vorweg: bislang habe ich nur eine Schwachstelle finden können — vielmehr bestätigen — denn ich wusste schon vorher, dass das Display schon von Ankucken zerkratzt:
Musik
- Meine ca. 35 GB Musik waren schnell »drüben«
- An den ID3-Tags waren Nacharbeiten erforderlich — aber deutlich weniger als in iT…
- Der Klang ist — soweit ich es beurteilen kann — super. Die mitgelieferten Kopfhörer habe ich nicht in Verwendung, weil mir diese »In-Ear«-Dinger immer herausfallen.
Die Bedienung ist hervorragend, mindestens gleichwertig mit iP.. — hier war ich anfangs wegen der »Vor« und »Zurück« Tasten skeptisch, diese sehen fummelig aus, sind aber sehr gut zu bedienen.
Die Wiedergabe von Fotos und Videos war ursprünglich gar nicht im Pflichtenheft, funktioniert aber so gut, dass ich die Funktion wohl doch öfter nutzen werde. Die Konvertierung klappt recht einfach über die mitgelieferte Software (ist nicht selbstverständlich, bei meiner PSP braucht es da extra Software!).
Die USB-Host-Funktion habe ich nur mal kurz getestet — funktioniert einfach und stressfrei — Kamera anschließen => fertig.
Auch die USB-Wechselplatte klappt. Der Vorteil ist, dass man sie immer dabeihat :)
Zum Zubehör: naja, ich möchte es so formulieren: es ist kein Teil zuviel dabei. Ein Netzteil wäre nett gewesen, ist aber eigentlich auch nicht wirklich nötig. Nervig wird es vermutlich nur, wenn man länger unterwegs ist und kein PC in der Nähe ist. Aber da habe ich auch schon etwas gesehen: es gibt von Hama (und sicherlich auch von anderen Anbietern) Netzteile, die alle Geräte versorgen können, die man über USB laden kann. So ein Ding kosten dann rd. 10 Euro und nicht 49.
Das vielgescholtene Säckchen ist hingegen praktisch und wird von mir verwendet. Ich kann mir halt vorstellen, dass es nach einem Jahr vielleicht ein bisserl schmutzig wird …
Ich verwende meinen ZEN wirklich fast andauernd und bin sehr zufrieden. Bin gespannt, ob es so bleibt — Ihr werdet es erfahren :)
… Danke an alle, die da waren :)
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| 2007-08-25 Party Ranoldsber |
… ist laut Wikipedia ein Entgelt für hoheitliche Aufgaben (gut, im Artikel dazu steht noch ein bisschen mehr :).
Nun darf man schon geteilter Meinung hinsichtlich des … Entgelts sein, welches monatlich an die GEZ abfließt. Viele sind sicherlich der Ansicht, dass dem … Entgelt keine Leistung entgegensteht, das … Entgelt mithin nicht gerechtfertigt ist. Lassen wir das und gestehen — rein hypothetisch — zu, dass eine eine solche Leistung erbracht wird. Diese wäre aufgrund des Verfassungsauftrags »hoheitlich«, mithin wäre das Entgelt dafür eine Gebühr. Der unterbewusste Drang, das Entgelt instinktiv »GEZ-Gebühr« zu nennen, ist also legitim — die Abmahnpraxis der GEZ hingegen nicht, vielmehr eine bodenlose Frechheit.
Also, liebe GEZ, aufgemerkt: GEZ-Gebühr, GEZ-Gebühr
, GEZ-Gebühr, GEZ-Gebühr, GEZ-Gebühr. genug? OK, einer noch: GEZ-Gebühr.
Nachtrag, 19:50: »Die GEZ rudert […] vorsichtig zurück« — da zeige ich auch die Größe und ziehe gleich: »GEZ-Gebühr« ist eigentlich ein ziemlich schwachsinniger Begriff, weil: »Gebühren-Einzugs-Zentrale-Gebühr« — MannMannMann …
Nachtrag, 27.8., 19:20: Ich sehe gerade, dass AdSense auf meiner Seite ab und an einen Link auf irgendeinen Anwaltsverein setzt — darin kommt vor: »GEZ Gebühren« — halt ohne Bindestrich …
… zu verkaufen :)
Und zwar hier: http://www.spreadshirt.net
Aufmerksame Leser haben sicher schon ´raus, dass eine wichtige Aufgabe meines Blogs ist, das ganze »Web 2.0-Ad-Sense-Words-und-Affiliate-Zeugs« mal auszuprobieren. Und Ihr könnt sicher sein: ich checke jeden Tag mit google Analytics, wer mich besucht hat :)
Das WEP 200 wird in einer robusten, kleinen Box aus halbdurchsichtigem Plastik aufbewahrt, welche gleichzeitig die Ladestation ist. Die Buchse für den Stecker des Ladegeräts ist im Vordergrund von Abbildung 1) zu sehen. Durch den Deckel kann man die LED sehen, wenn der Stecker angeschlossen ist: Rot im Ladebetrieb, blau, wenn der Akku voll ist.
Abbildung 1) WEP 200 Ladestation und robuster Transportbehälter
Das WEP 200 habe ich nun seit gut 1 1/2 Jahren und es hat immer klaglos funktioniert. Für meine (zugegeben unverwöhnten) Ohren ist der Klang super, bis jetzt konnte mich auch immer jeder verstehen (mit einer Ausnahme, s.u.) — so dass meine ursprüngliche Befürchtung dahingehend nicht begründet war — ist schließlich das Mikro ganz schön weit weg vom Mund …
Abbildung 2) WEP 200 Perle in der Auster
Außerdem finde ich das Design recht gelungen — durch die extrem kleine Bauweise ist es zudem sehr unauffällig, man kommt sich damit nicht vor wie ein Borg. Gut, das hat auch wieder einen Nachteil: man vergisst manchmal, dass man es im Ohr hat …
Ich denke mal, es dürfte eh‹ eines der kleinsten Headsets überhaupt sein, oder kennt jemand ein kleineres?
Abbildung 3) WEP 200 von der Seite mit Lautstärkeregler
Die Befestigung im Ohr ist genial und gelungen: Zwar lockert sich bei mir auch das WEP 200 ab und an, aber sehr viel seltener als normale »In-Ear«-Geräte. Da ich ärztlich attestierte krumme Gehörgänge habe (ok, das ist etwas vereinfacht ausgedrückt, stimmt aber echt!), gehe ich davon aus, dass »normale« Menschen eher noch weniger Probleme damit haben. Ich kann mich an zwei Gelegenheiten erinnern, dass es mir aus dem Ohr gefallen ist: beim ersten Mal hatte ich vergessen, dass ich es überhaupt noch im Ohr hatte und musste laufen, um meinen Zug noch zu erwischen. Es fiel heraus auf den rauhen Betonfussboden und ich bin mit meinen vollen 105 Kilo und Ledersohlen d’raufgelatscht. Daher die Kratzer auf der Oberseite. Abgesehen davon: kein Schaden.
Beim zweiten Mal war ich gerade in einer Telefonkonferenz (für solche Gelegenheiten hatte ich es mir ursprünglich angeschafft, wer schon mal zwei Stunden ein Handy am Ohr hatte, weiß, wovon ich spreche :). Vor mir eine nette, große Tasse Kaffee nicke ich heftig in Zustimmung eines Wortbeitrages eines Kollegen. Es kommt, wie es kommen musste: das WEP 200 verlässt mein Ohr und spielt U-Boot im Kaffee. Was soll ich sagen: ich fische es panisch heraus und frage »könnt Ihr mich noch hören?!« Yup. Sie konnten.
Spätestens seit der Kaffeestory bin ich restlos begeistert.
Abbildung 4) WEP 200 mit massiven Gebrauchsspuren
Ein Sonderfahrzeug, das sich das Straßenbauamt im niederbayerischen Schmampfing von den belgischen Kollegen ausgeliehen hat? Oder ein Kollege von einem belgischen Straßenbauamt, der sich selbiges für den Urlaub im niederbayerischen Schmampfing augeliehen hat (ist von hier nicht gut zu sehen: das ist eigentlich ein umgebauter Camper)? Oder — eigentlich am naheliegendsten: Kollege Schäuble hat sich das Teil ausgeliehen, als Pilotprojekt der belgisch-deutschen Kooperation in der Terrorismusbekämpfung.
Anyway: man kommt sich komisch vor, einem solchen Fahrzeug zu folgen — ich habe mich jedenfalls zusammengerissen und nicht in der Nase gebohrt.
Im Lastenheft stand:
- Genug Platz für meine komplette Musiksammlung (so ca. 35 GB, alles legal erworben!)
- Dann noch Platz, um ggf. ein paar Daten zu transportieren
- USB-Host-Feature, um einen Speicherkartenleser anzuschließen
- halbwegs passables Design und gute Verarbeitung
- kein Apple
Auf dem Papier und vom ersten Eindruck her, würde ich sagen, dass die Anforderungen erfüllt sind :)




