turbobrain

kulturkritik des abendlandes

Archiv: August 2007

2007 28 Aug

Privat

Simpsonize Me!

Gar nicht mal so schlecht getrof­fen, finde ich :)
Kann jeder sel­ber machen, und zwar hier.

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Habe ich eigent­lich schon erzählt, dass wir jetzt auf dem Land woh­nen? Und dass es da Tre­cker gibt? Und dass unser Grund­stück ein Hang­grund­stück ist? Und, dass Tre­cker Hand­brem­sen haben? Und dass letz­tere ab und an ver­ges­sen wer­den? Nein?

Also:
Eines Sonn­tags vor­mit­tags im Früh­ling, wir waren noch nicht lang ein­ge­zo­gen, lagen wir im Bett und taten, was jeder nor­male Mensch um 10 Uhr mor­gens am Sonn­tag macht, näm­lich schla­fen. Es tat einen Rumms, und wir schlie­fen nicht mehr. Ein Blick aus dem Fens­ter erbrachte fol­gende Sach­ver­halt: <hier kli­cken>

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… einen ers­ten Zwi­schen­be­richt über mei­nen Zen abzu­ge­ben. Vor­weg: bis­lang habe ich nur eine Schwach­stelle fin­den kön­nen — viel­mehr bestä­ti­gen — denn ich wusste schon vor­her, dass das Dis­play schon von Anku­cken zerkratzt:

Musik

  • Meine ca. 35 GB Musik waren schnell »drüben«
  • An den ID3-Tags waren Nach­ar­bei­ten erfor­der­lich — aber deut­lich weni­ger als in iT…
  • Der Klang ist — soweit ich es beur­tei­len kann — super. Die mit­ge­lie­fer­ten Kopf­hö­rer habe ich nicht in Ver­wen­dung, weil mir diese »In-Ear«-Dinger immer herausfallen.

Die Bedie­nung ist her­vor­ra­gend, min­des­tens gleich­wer­tig mit iP.. — hier war ich anfangs wegen der »Vor« und »Zurück« Tas­ten skep­tisch, diese sehen fum­me­lig aus, sind aber sehr gut zu bedienen.

Die Wie­der­gabe von Fotos und Videos war ursprüng­lich gar nicht im Pflich­ten­heft, funk­tio­niert aber so gut, dass ich die Funk­tion wohl doch öfter nut­zen werde. Die Kon­ver­tie­rung klappt recht ein­fach über die mit­ge­lie­ferte Soft­ware (ist nicht selbst­ver­ständ­lich, bei mei­ner PSP braucht es da extra Software!).

Die USB-Host-Funktion habe ich nur mal kurz getes­tet — funk­tio­niert ein­fach und stress­frei — Kamera anschlie­ßen => fertig.

Auch die USB-Wechselplatte klappt. Der Vor­teil ist, dass man sie immer dabeihat :)

Zum Zube­hör: naja, ich möchte es so for­mu­lie­ren: es ist kein Teil zuviel dabei. Ein Netz­teil wäre nett gewe­sen, ist aber eigent­lich auch nicht wirk­lich nötig. Ner­vig wird es ver­mut­lich nur, wenn man län­ger unter­wegs ist und kein PC in der Nähe ist. Aber da habe ich auch schon etwas gese­hen: es gibt von Hama (und sicher­lich auch von ande­ren Anbie­tern) Netz­teile, die alle Geräte ver­sor­gen kön­nen, die man über USB laden kann. So ein Ding kos­ten dann rd. 10 Euro und nicht 49.
Das viel­ge­schol­tene Säck­chen ist hin­ge­gen prak­tisch und wird von mir ver­wen­det. Ich kann mir halt vor­stel­len, dass es nach einem Jahr viel­leicht ein bis­serl schmut­zig wird …

Ich ver­wende mei­nen ZEN wirk­lich fast andau­ernd und bin sehr zufrie­den. Bin gespannt, ob es so bleibt  — Ihr wer­det es erfahren :)

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… Danke an alle, die da waren :)

2007-08-25 Party Ranolds­berg

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… ist laut Wiki­pe­dia ein Ent­gelt für hoheit­li­che Auf­ga­ben (gut, im Arti­kel dazu steht noch ein biss­chen mehr :).

Nun darf man schon geteil­ter Mei­nung hin­sicht­lich des … Ent­gelts sein, wel­ches monat­lich an die GEZ abfließt. Viele sind sicher­lich der Ansicht, dass dem … Ent­gelt keine Leis­tung ent­ge­gen­steht, das … Ent­gelt mit­hin nicht gerecht­fer­tigt ist. Las­sen wir das und geste­hen — rein hypo­the­tisch — zu, dass eine eine sol­che Leis­tung erbracht wird. Diese wäre auf­grund des Ver­fas­sungs­auf­trags »hoheit­lich«, mit­hin wäre das Ent­gelt dafür eine Gebühr. Der unter­be­wusste Drang, das Ent­gelt instink­tiv »GEZ-Gebühr« zu nen­nen, ist also legi­tim — die Abmahn­pra­xis der GEZ hin­ge­gen nicht, viel­mehr eine boden­lose Frechheit.

Also, liebe GEZ, auf­ge­merkt: GEZ-Gebühr, GEZ-Gebühr

, GEZ-Gebühr, GEZ-Gebühr, GEZ-Gebühr. genug? OK, einer noch: GEZ-Gebühr.

Nach­trag, 19:50: »Die GEZ rudert […] vor­sich­tig zurück« — da zeige ich auch die Größe und ziehe gleich: »GEZ-Gebühr« ist eigent­lich ein ziem­lich schwach­sin­ni­ger Begriff, weil: »Gebühren-Einzugs-Zentrale-Gebühr« — MannMannMann …

Nach­trag, 27.8., 19:20: Ich sehe gerade, dass AdSense auf mei­ner Seite ab und an einen Link auf irgend­ei­nen Anwalts­ver­ein setzt — darin kommt vor: »GEZ Gebühren« — halt ohne Bindestrich …

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… zu ver­kau­fen :)
Und zwar hier: http://www.spreadshirt.net

Auf­merk­same Leser haben sicher schon ´raus, dass eine wich­tige Auf­gabe mei­nes Blogs ist, das ganze »Web 2.0-Ad-Sense-Words-und-Affiliate-Zeugs« mal aus­zu­pro­bie­ren. Und Ihr könnt sicher sein: ich che­cke jeden Tag mit google Ana­lytics, wer mich besucht hat :)

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Das WEP 200 wird in einer robus­ten, klei­nen Box aus halb­durch­sich­ti­gem Plas­tik auf­be­wahrt, wel­che gleich­zei­tig die Lade­sta­tion ist. Die Buchse für den Ste­cker des Lade­ge­räts ist im Vor­der­grund von Abbil­dung 1) zu sehen. Durch den Deckel kann man die LED sehen, wenn der Ste­cker ange­schlos­sen ist: Rot im Lade­be­trieb, blau, wenn der Akku voll ist.

Abbil­dung 1) WEP 200 Lade­sta­tion und robus­ter Transportbehälter

Das WEP 200 habe ich nun seit gut 1 1/2 Jah­ren und es hat immer klag­los funk­tio­niert. Für meine (zuge­ge­ben unver­wöhn­ten) Ohren ist der Klang super, bis jetzt konnte mich auch immer jeder ver­ste­hen (mit einer Aus­nahme, s.u.) — so dass meine ursprüng­li­che Befürch­tung dahin­ge­hend nicht begrün­det war — ist schließ­lich das Mikro ganz schön weit weg vom Mund …

Abbil­dung 2) WEP 200 Perle in der Auster

Außer­dem finde ich das Design recht gelun­gen — durch die extrem kleine Bau­weise ist es zudem sehr unauf­fäl­lig, man kommt sich damit nicht vor wie ein Borg. Gut, das hat auch wie­der einen Nach­teil: man ver­gisst manch­mal, dass man es im Ohr hat …
Ich denke mal, es dürfte eh‹ eines der kleins­ten Head­sets über­haupt sein, oder kennt jemand ein kleineres?

Abbil­dung 3) WEP 200 von der Seite mit Lautstärkeregler

Die Befes­ti­gung im Ohr ist genial und gelun­gen: Zwar lockert sich bei mir auch das WEP 200 ab und an, aber sehr viel sel­te­ner als nor­male »In-Ear«-Geräte. Da ich ärzt­lich attes­tierte krumme Gehör­gänge habe (ok, das ist etwas ver­ein­facht aus­ge­drückt, stimmt aber echt!), gehe ich davon aus, dass »nor­male« Men­schen eher noch weni­ger Pro­bleme damit haben. Ich kann mich an zwei Gele­gen­hei­ten erin­nern, dass es mir aus dem Ohr gefal­len ist: beim ers­ten Mal hatte ich ver­ges­sen, dass ich es über­haupt noch im Ohr hatte und musste lau­fen, um mei­nen Zug noch zu erwi­schen. Es fiel her­aus auf den rau­hen Beton­fuss­bo­den und ich bin mit mei­nen vol­len 105 Kilo und Leder­soh­len d’raufgelatscht. Daher die Krat­zer auf der Ober­seite. Abge­se­hen davon: kein Scha­den.
Beim zwei­ten Mal war ich gerade in einer Tele­fon­kon­fe­renz (für sol­che Gele­gen­hei­ten hatte ich es mir ursprüng­lich ange­schafft, wer schon mal zwei Stun­den ein Handy am Ohr hatte, weiß, wovon ich spre­che :). Vor mir eine nette, große Tasse Kaf­fee nicke ich hef­tig in Zustim­mung eines Wort­bei­tra­ges eines Kol­le­gen. Es kommt, wie es kom­men musste: das WEP 200 ver­lässt mein Ohr und spielt U-Boot im Kaf­fee. Was soll ich sagen: ich fische es panisch her­aus und frage »könnt Ihr mich noch hören?!« Yup. Sie konnten.

Spä­tes­tens seit der Kaf­fee­story bin ich rest­los begeistert.

Abbil­dung 4) WEP 200 mit mas­si­ven Gebrauchsspuren

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Ein Son­der­fahr­zeug, das sich das Stra­ßen­bau­amt im nie­der­baye­ri­schen Schmamp­fing von den bel­gi­schen Kol­le­gen aus­ge­lie­hen hat? Oder ein Kol­lege von einem bel­gi­schen Stra­ßen­bau­amt, der sich sel­bi­ges für den Urlaub im nie­der­baye­ri­schen Schmamp­fing auge­lie­hen hat (ist von hier nicht gut zu sehen: das ist eigent­lich ein umge­bau­ter Cam­per)? Oder — eigent­lich am nahe­lie­gends­ten: Kol­lege Schäu­ble hat sich das Teil aus­ge­lie­hen, als Pilot­pro­jekt der belgisch-deutschen Koope­ra­tion in der Terrorismusbekämpfung.

Any­way: man kommt sich komisch vor, einem sol­chen Fahr­zeug zu fol­gen — ich habe mich jeden­falls zusam­men­ge­ris­sen und nicht in der Nase gebohrt.

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Mein neues Spielzeug :)

Im Las­ten­heft stand:

  • Genug Platz für meine kom­plette Musik­samm­lung (so ca. 35 GB, alles legal erworben!)
  • Dann noch Platz, um ggf. ein paar Daten zu transportieren
  • USB-Host-Feature, um einen Spei­cher­kar­ten­le­ser anzuschließen
  • halb­wegs pas­sa­bles Design und gute Verarbeitung
  • kein Apple

Auf dem Papier und vom ers­ten Ein­druck her, würde ich sagen, dass die Anfor­de­run­gen erfüllt sind :)

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