Archiv: Oktober 2007
… muss ich via Barbara aus der London Times von dergestalt … Verschwendertum erfahren? Meine Steuergelder! Naja, eine Kleinigkeit habe ich immerhin davon: den Spass, in den google-News nach Nachrichten zum Thema »Klopapier« zu stöbern …

… nein, diesmal nicht im Wohnzimmer, sondern in der Belletristik-Abteilung bei ebay. Mich würde wirklich interessieren, welche Geschichte da wohl dahintersteckt. Ein einfacher »Verklicker«? Wenn nicht: was hat sich der Verkäufer unter »Belletristik« vorgestellt? Oder greift der Trend zur Diversifizierung auf den Buchhandel über? Schließlich kann man bei Tschibo ja mittlerweile auch Computer kaufen, warum also keine Traktoren im Buchladen? Man stelle sich vor, man betritt einen Buchladen: »Einmal den neuen Roman von Jaud, und dann noch den Fendt dahinten. Bitte als Geschenk einpacken …«. Jedenfalls sind 8.650 Euros für einen fast nagelneuen Fendt ein Schnäppchen, schade, dass ich grad nicht soviel Geld einstecken habe. Wobei ich gerade lese, dass er keine Front-Zapfwelle hat …
Ich lese gerade einen Text, in dem das Wort »Fishing« vorkommt. Irgendwie sieht das falsch aus, irgendwie erwartet mein Hirn da »Ph« statt des »F«. Konditionierung …
Habe ich gerade hier aufgeschnappt. Jetzt würde mich interessieren, ob das überhaupt geht? Freilich: ein Händler hat Vertragsfreiheit: wenn ich in einen Laden gehe und sage: »Ich will das Teil hier kaufen!« und der Händler sagt: »Nein, Deine Nase gefällt mir nicht!«, dann schätze ich, wäre das in Ordnung.
Wenn er allerdings sagt: »Gerne, darf es noch etwas sein?« und ich dann sage »Nein, hier haben Sie 400 Euro in schönen 50-Euro-Scheinen«, dürfte er doch nicht sagen: »Nein, ich nehme kein Bargeld!«, oder?
Naja, vielleicht kann man sowas in Amerika ja machen, da geht ja fast alles …
… aus Östrich-Winkel
Jawoll! Percy, Baldrick usw.! How very cunning!
Ein paar neue, absolut nichtsnutzige Motive in meinem Spreadshirt-Shop:
… fällt mir grad noch was ein. Gestern im Zug hörte ich irgendwo hinter mir ein hohes Klingeln. Irgendwann hatte ich es lokalisiert: die Armkette einer etwas … älteren Dame. Auch rundherum saßen nur etwas … ältere Herrschaften. Niemand außer mir hörte etwas. Hm. Unbeliebt machen? Nerviges Geräusch erdulden? Platz wechseln? Ich habe mich für letzteres entschieden. Die Sache wäre mir etwas zu kompliziert zu erklären gewesen. Ich meine: »Ihr Geklingel nervt mich. Ich weiß, Sie hören nix, weil Sie alt sind.« … das wär´ doch nicht so gut gekommen, oder?
… überkommt mich die beruhigende Erkenntnis, dass Ziele wichtiger sind als Werkzeuge. Oder etwas prosaischer: erst Hirn einschalten, dann zum Hammer greifen. Noch ein schöner Satz in diesem Zusammenhang:
Die Summe divergierender Ziele ergibt in der Regel einen ziemlich kleinen Vektor.
Danke an Dr. Biedermann dafür.








