turbobrain

kulturkritik des abendlandes

Archiv: März 2008

Wo es zum ers­ten Mal gar kein »zum« mehr gab? Ich meine »zum« wie in: »Star-Wars — die Unter­hose zum Film« oder »Bat­man — das Spiel­zeug­auto zum Comic« und so. Diddl hat die läs­tige Phase über­sprun­gen, in der man auf irgend­eine Weise krea­tiv sein musste — und ist gleich zum Geld­ver­die­nen mit Mer­chan­di­sing übergegangen.

Cle­ver, eigentlich;

Nur glaube ich, sogar der Erfin­der der Diddl-Maus schläft wahr­schein­lich nicht mehr gut, wenn ihm klar wird, wel­che Dämo­nen er geru­fen hat: Crazy-Frog oder Schnuf­fel haben bewie­sen, dass es noch schlim­mer kom­men kann. Wie eigent­lich fast immer.

So, und bevor ich in Kul­tur­pes­si­mis­mus ver­sinke, gehe ich auf meine Comic­tour (siehe rechts: Beet­le­bum, Flix und Zwarwald :)

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… es hat sich fast nichts mehr getan, in den letz­ten zwei Wochen. Aber: dazwi­schen war Ostern — und wirk­lich jeder war der Ansicht, mir viiiiel Scho­ko­lade schen­ken zu müs­sen. Neben­bei noch gemisch­ter Bra­ten und Oster­früh­stück in Oster­waal. Immer­hin: Gewicht gehal­ten, nicht mehr geworden!

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… ist echt teuf­lisch, infam und perfide.

  • Phase eins: in den Nut­zungs­be­din­gun­gen Windows-Nutzern die Instal­la­tion von Safari zu untersagen.
  • Phase zwei: allen iTunes-Nutzern unter Win­dows beim letz­ten Update den Apple-Browser »Safari«* unge­fragt unter­zu­ju­beln.
  • Phase drei: alle iTunes-Nutzer ver­kla­gen, bis sie blu­ten, har­har! So gerät die Welt­wirt­schaft außer Kon­trolle und Apple kann die Welt­herr­schaft an sich reißen!

Gott­sei­dank wur­den sie noch recht­zei­tig durchschaut!

*) der vol­ler Sicher­heits­lü­cken ist, das sei an die­ser Stelle nur am Rande erwähnt …

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Nach­dem DXO meine G9 mit Nicht­ach­tung straft*, habe ich mich auf die Suche nach einer neuen Soft­ware gemacht. Die mit­ge­lie­ferte von Canon ist schlicht­weg unbrauch­bar, und so bin ich vor­erst bei Light­room gelandet.

Raw­The­ra­pee hatte ich in der Ver­sion 2.1 mal ver­wen­det und war zunächst recht ent­täuscht: die Bil­der kamen erst­mal in den Standard-Einstellungen mit einem ziem­li­chen Grünstich an — man konnte das zwar »hän­disch« kor­ri­gie­ren, aber das ist ja nicht Sinn der Sache.

Jetzt habe ich der Ver­sion 2.3 noch eine Chance gege­ben und bin echt begeis­tert — im Ver­gleich zu Light­room ver­misse ich eigent­lich »nur« noch die Workflow-Funktionen (tag­gen, bewer­ten, fil­tern, Sta­pel­ver­abei­tung …) und ein paar klei­nere Feinheiten.

Das Demo­sai­cing klappt her­vor­ra­gend (bes­ser als Light­room, IMHO), auch die Kor­rek­tu­ren von Objektiv-Verzerrung und vor allem des Farb­saums (chro­ma­ti­sche Aber­ra­tio­nen) kön­nen abso­lut mit­hal­ten. Mit der Geschwin­dig­keit bin ich auch recht zufrie­den. Jetzt wün­sche ich mir nur noch einige Workflow-Funktionen (ähnlich Light­room) und Funk­tio­nen zum Aus­gleich per­spek­ti­vi­scher Ver­zer­run­gen (was auch Light­room nicht hat**).

Und das beste an der Sache: Free­ware — das heißt, es gibt eine rea­lis­ti­sche Chance, dass ich diese Funk­tio­nen noch bekomme :)

Jetzt muss ich mich nur noch mit der psy­cho­lo­gi­schen Kom­po­nente der Tat­sa­che aus­ein­an­der­set­zen, warum ich Open-Source-Software sogar dann lie­ber mag, wenn sie weni­ger kann als Kauf­soft­ware, und ich die Kauf­soft­ware schon gekauft habe …

Links:

*) im Gegen­satz zu allen ande­ren Soft­wares gibt es dort ein exak­tes Pro­fil für jede Kamera, bei dSLRs sogar zusätz­lich eines für jedes Objek­tiv — macht Sinn, ist aber blöd, wenn die eigene Kamera nicht dabei ist …

**) was eigent­lich ziem­lich blöd ist –einige Ein­stel­lun­gen (z.B. Schärfe) machen eigent­lich erst Sinn, nach­dem die Pixel fest­ste­hen, also z.B. nach einer per­spek­ti­vi­schen Kor­rek­tur oder einer Drehung.

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Wer sich nicht stän­dig mit der Suche nach guter, quell­of­fe­ner Soft­ware für Win­dows machen möchte, für den hat sich die Open-Source-DVD als brauch­bare Hilfe erwie­sen. Soeben ist die neunte Aus­gabe erschie­nen. Ich per­sön­lich nutze nur die Pro­gramm­liste mir den Beschrei­bun­gen und lade mir die Pro­gramme sel­ber dann von den Web­sites der Pro­gram­mie­rer her­un­ter — die ganze DVD ist näm­lich 2,6 GB groß, erfah­rungs­ge­mäß pro­biert man aber nur fünf Pro­gramme aus und behält dann eins oder zwei.

Link zur Web­site der Open-Source-DVD

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… jeden­falls nicht als Flug­haf­en­trasse in Mün­chen. Das ist das Ergeb­nis einer Kri­sen­sit­zung in Ber­lin, an der die baye­ri­sche Lan­des­re­gie­rung, die Bun­des­re­gie­rung und Ver­tre­ter der Indus­trie teil­ge­nom­men haben. Die Indus­trie hatte zuvor eine Stei­ge­rung der Kos­ten von 1.85 Mrd (die waren auch schon mehr­fach auf­ge­stockt, glaube ich mich erin­nern zu kön­nen …) auf über 3 Mrd. bekannt gegeben.

Da fal­len mir nur zwei Worte ein: »Zehn Minuten!«

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… da bloggt mein Schwes­ter­lein schon fast zwei Monate und sagt nix — ts! Ich ver­stehe zwar nur die Hälfte, aber trotz­dem: Will­kom­men in der Blogosphäre!

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… bin ich noch ein paar Bil­ders schul­dig. Num­mer eins ist vom 29. Februar 2008, Num­mer zwei vom 2. Okto­ber 1990. Eigent­lich wollte ich das »alte« Motiv nach­stel­len, die ein­zi­gen Fens­ter, die übrig waren, haben natür­lich nix gespiegelt …

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Naja, ich hatte wirk­lich viel Stress, die letz­ten Tage: Ostern bringt immer so viele Ver­pflich­tun­gen mit sich …
Immer­hin habe ich Zeit gefun­den, die­sen net­ten klei­nen Nerd-Test zu machen:

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Ges­tern ist Arthur C. Clarke in einem Kran­ken­haus in Colombo gestorben.

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