turbobrain

kulturkritik des abendlandes

Archiv: Juni 2008

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Na, ob da einer genauer hinschaut?

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Kli­cki:

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Manch­mal denke ich, Ber­lin ist wie Mün­chen oder Frank­furt, nur grö­ßer. Wer das Münch­ner Bahn­hofs­vier­tel kennt: stellt es Euch gut fünf­zig­mal so groß vor und ein guter Teil Ber­lins ist damit beschrie­ben. Aber dann komme ich in sol­che Ecken:



Da kann ich nur sagen: Aha … sowas gibt es bei uns im Dorf jeden­falls nicht.

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Als gelern­ter und gebo­re­ner Bayer schüt­telt es mich hier in mehr­fa­cher Hinsicht:

  • das »Deppen-Apostroph« kommt bei Frak­tur­schrift noch düm­mer als so schon
  • der Hut geht ein­fach gar nicht — und das Hemd sieht aus, als käme er gerade vom Kroatien-Spiel.
  • der gute Mann sieht so aus, als hätte der sich beim Fin­ger­ha­keln den Arm aus­ku­geln las­sen — kann das ein guter Koch sein?
  • wer hat das Bier ein­ge­schenkt?! Bier­fre­vel drit­ten Grades!

Jeden­falls: da gehe ich nicht hin.Da fällt mir noch etwas ein: irgendwo im Unter­grund vom Alex­an­der­platz gibt es einen Stand nur mit baye­ri­schem Leber­käse. Sollte sich jemand dahin ver­ir­ren: man muss schon ziem­lich ver­zwei­felt sein, um das mit ech­tem Leber­käse zu ver­wech­seln zu können.

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Ich bin ja ab und an in unse­rer Bun­des­haupt­stadt — und wie das mit Land­ei­ern so ist: so man­ches lässt einen ein wenig stau­nen. Also flugs eine Serie dar­aus gemacht. Heute in Teil 1: Bumm­sin­chen, begeg­net einem z.B. im Flug­ha­fen­klo von Tegel.

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Ich habe es ja schon einige Zeit vor mir her­ge­scho­ben, jetzt war es mal fäl­lig. Bis­lang hatte ich ein­fach Angst um meine lieb­ge­won­ne­nen Erwei­te­run­gen — ich bin da vom Umstieg von Ver­sion 1.xx auf 2.xx ziem­lich geschä­digt. Dies­mal habe ich vorab geprüft (hän­disch, dafür würde ich mir ein Migra­ti­ons­tool wün­schen …), ob zumin­dest die wich­tigs­ten Add-Ons unter 3.xx lau­fen. Tun sie, bis auf eine Aus­nahme: ich musste mit Bedau­ern fest­stel­len, dass der Google-Sync-Service ein­ge­stellt wird — für FF3 gibt es schon gar keine Exten­sion mehr. Jetzt behelfe ich mir erst­mal mit Fox­marks — der aber halt wirk­lich nur die Book­marks synct, nicht History, For­mu­lar– und Passwort-Eingaben. Ver­mut­lich haben die bei Google gemerkt, dass sie sich den eige­nen Bookmark-Dienst damit kanibalisieren.

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So, ich bin jetzt auch ein Twit­te­rer, also einer der twit­tert. Ach, Ihr wisst nicht, was das ist? Ich eigent­lich auch nicht so genau — macht nix, ich twit­ter jetzt trotz­dem mal eine Zeit­lang mal schauen, was es für mich tut. Mein Twitter-Name ist jeden­falls ›cor­ti­celli‹, wer hätte das gedacht …

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… noch kurz eine schöne Nach­richt: es geht das Gerücht, dass sich James Dyson ernst­haft mit der Ent­wick­lung eines Elek­tro­au­tos beschäf­tigt. Über­setzt heißt das soviel wie: es ist abseh­bar, dass Elek­tro­au­tos gebrauchs– und men­gen­taug­lich wer­den. Das hat uns Dyson schon bei elek­tri­schen Hand­trock­nern gezeigt — ungleich bana­ler, glei­ches Prinzip.

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2008 25 Jun

Kultur Lustig

Egal …

… wer heute gewinnt, ich würde mich für beide Mann­schaf­ten und ihre Anhän­ger freuen. Eigent­lich mag ich diese Auto­fan­derl nicht so gerne, aber dass viele tür­ki­sche Mit­bür­ger ihr Auto je mit einer tür­ki­schen und einer deut­schen Flagge ver­zie­ren, finde ich dann doch sehr bemer­kens­wert. Auch dass der Stern Online den Auf­ma­cher auf tür­kisch textet:

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