turbobrain

kulturkritik des abendlandes

Archiv: Oktober 2008

… baut Ihr in Eure Kis­ten kein »inter­nes« Fach für USB-Sticks ein? Ein­fach ein Deckel im Boden, mit einem Fach dahin­ter, in das ich ein belie­bi­ges USB-Gerät ein­stöp­seln kann? Viel­leicht noch mit der Mög­lich­keit, ein Kabel her­aus­zu­füh­ren, für die Antenne eines TV-Tuners oder so. OK, zum Bluetooth-Nachrüsten haben sich die Zubehör-Hersteller etwas aus­ge­dacht und das Ding zu einem Knub­bel geschrumpft, der immer dran blei­ben kann. Aber diese Web’n’Walk-Sticks sind ein­fach unhand­lich. Naja, wahr­schein­lich gibt es dafür irgendwo ein Patent, des­sen Inha­ber zuviel Geld dafür verlangt.

2008 30 Okt

Unterwegs

Mons Tabor

… aber: Ob wir von Frank­furt oder von Ber­lin aus regiert wer­den, ent­schei­det sich die­ser Tage. Man darf gespannt sein.

… viel­leicht soll­test Du Dir jeman­den an Bord holen, der ein biss­chen rech­nen kann. Das ist nicht nur bei geplan­ten Bör­sen­gän­gen ganz prak­tisch, auch beim Aus­rech­nen der Dauer einer Prüf­ak­tion kann das ganz sinn­voll sein. Aber ich will ja mal nicht so sein, der Arbeits­markt ist ja wie leer­ge­fegt, springe ich mal schnell eben ein und helfe Dir:

Dauer der Prüf­ak­tion in Tagen = Klam­mer auf Menge der Rad­sätze, die in ICEs ver­baut sind minus Menge der Rad­sätze, die eh´ in den letz­ten Wochen geprüft wur­den Klam­mer zu geteilt durch die Tageska­pa­zi­tät der ver­füg­ba­ren Prüfeinrichtungen

Natür­lich ist der­Ge­danke schon recht pro­fan, gebe ich zu, weil es Dir ja letzt­lich um den erzie­he­ri­schen Effekt geht, näm­lich die Bahn­kun­den dafür zu sen­si­bi­li­sie­ren, dass in echt ja die Indus­trie schuld hat, weil die ja immer schon gewusst hat, dass man die Rad­sätze schon bes­ser mal öfter kon­trol­lie­ren könnte. Und weil wir es ja schon im Juli mal durch­pro­biert haben, wie­viel man den Kun­den zumu­ten kann. Weil, dass es recht gut funk­tio­niert, die eige­nen Kun­den von der eige­nen Ver­hand­lungs­po­si­tion zu über­zeu­gen, hast Du uns ja schon beim Lok­füh­rer­streik gezeigt.

Schließ­lich ist — gesamt­wirt­schaf­lich betrach­tet — der Bör­sen­wert der Bahn wich­ti­ger als Kun­den– und Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit. Denn ich möchte die­ser Tage kein Bah­ner mit Kun­den­kon­takt sein.

… die Tat­sa­che, dass George Takei Dich nicht zu sei­ner Hoch­zeit ein­ge­la­den hat, ist ziem­lich sicher nicht auf eine Psy­chose sei­ner­seits zurück­zu­füh­ren. Meine Ver­mu­tung geht eher dahin, dass er Dich ein­fach nicht mag. Was inso­fern plau­si­bel wäre, als Dich kei­ner mag.

… und ich schwöre: bei den ers­ten zweien habe ich nichts an den Far­ben gedreht!

Von Herbst

… ist ein echt bescheu­er­ter Name für ein Gad­get, das sehr laut schreit: »KAUF MICH!»
Für kol­por­tierte 500 $ kann es alles, was ich mir immer von einem »Mobile-Device« gewünscht habe:

  • Tele­fo­nie­ren
  • Sur­fen
  • Lesen
  • Musik hören
  • Video kucken
  • Noti­zen und Skiz­zen machen
  • Ter­mine verwalten
  • Mai­len, Sky­pen, Twittern …
  • Daten immer dabei haben
  • Navi­gie­ren

Via [eng­ad­get]

Ich hab es ja gleich gesagt: Inter­net­su­che regt mehr Hirn­funk­tio­nen an als Bücher­le­sen, so titel Golem.

Heute mor­gen habe ich im Radio einen kur­zen Interview-Schnippsel mit dem Herrn Maget gehört. Was er gesagt hat, habe ich ver­ges­sen, aller­dings ist mir auf­ge­fal­len, dass im Hin­ter­grund das leicht erkenn­bare Klir­ren eines Kaffee-Löffels an Kaffee-Geschirr hör­bar war. Dann ist mir auf­ge­fal­len, dass mir die­ses Geräusch schon mal in die­sem Zusam­men­hang (also dem Herrn Maget) auf­ge­fal­len war. Was sich natür­lich unter­be­wusst zu einem Schema ver­bin­det — und eine Ver­schwö­rung wit­tern lässt: will man hier mit Psycho-Tricks den Herrn Maget als den gemüt­li­chen Kaffee-Onkel posi­tio­nie­ren? Naja, ist sicher Quatsch, wenn, dann wäre es jetzt wohl zu spät.

2008 9 Okt

Foto

Der Haas …


… das ist nur inso­fern bemer­kens­wert, als der Haas unser Haus gebaut hat. In Tsche­chien, oder so.


 

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