turbobrain

kulturkritik des abendlandes

Archiv: November 2008

Michel Gloshast Du ja einen schö­nen Satz ›raus­ge­hauen: Der Michel Glos als »Quan­tum Trost« der Regie­rung, weil er sich für Steu­er­sen­kun­gen aus­spricht — Klasse! Das hat mich via Auto­ra­dio erwischt, was zwen­gera dem resul­tie­ren­den Lach­krampf zu einem Ver­reis­sen des Lenk­ra­des und in der Folge bei­nahe zu einem Stau auf der A94 geführt hat. Sol­che Gags soll­ten in Auto­ra­dios auto­ma­tisch aus­ge­blen­det wer­den. Wobei ich glaube, der Aus­druck »Quänt­chen Trost« wäre noch lus­ti­ger und dem Herrn Glos noch ange­mes­se­ner. Aber da hast Du Dich wohl nicht getraut, könnte ja ein poten­zi­ell zukünf­ti­ger Par­tei­kol­lege sein, wenn der Michl bei das Angela wei­ter abblitzt.

Wolfgang ClementWas mich zu einem ande­ren poten­zi­ell zukünf­ti­gen Par­tei­kol­le­gen äh –genos­sen von Dir bringt, dem Herrn Cle­ment näm­lich. Man mag ja inhalt­lich zu des­sen The­sen ste­hen, wie man mag (inhalt­lich hat er ja nicht ganz unrecht, irgend­wo­her muss Strom ja kom­men — wenn ich gegen Atom­kraft bin, brau­che ich Kohle für eine Überg­angs­zeit, zumin­det, bis genug Wind­rädle auf­ge­stellt sind) — aber an sei­ner Stelle (mittlerweile-Ex-RWE-Aufsichtsrat, hallo?!) hätte ich mal bes­ser die Klappe gehal­ten, als Par­tei­freund allemal.

Guido WesterwelleHm. Jetzt bleibt die Frage, lie­ber Guido, ob Deine Par­tei, die mir inhalt­lich laut Wahl-o-Mat ja am nächs­ten von allen ste­hen müsste, jetzt für mich wähl­ba­rer gewor­den ist, wo Du hef­tig um eine minis­tra­ble Witz­fi­gur und um ein minis­tra­bles Kol­le­gen­schwein wirbst. Ich denke, das mit der Witz­fi­gur bekommst Du alleine hin, Du klei­ner Schelm, und über den ande­ren Typen würde ich auch noch­mal inten­siv nach­den­ken. Ist eh‹ zu alt.

Alle Fotos aus der Wikipedia:

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… scheint das ein­zige zu sein, was in Zei­ten der Rezes­sion Kon­junk­tur hat in Dei­nem Kabi­nett. Aktu­el­ler Höhe­punkt: ein 500-Euro-Konsum-Gutschein für alle Bür­ger, der sich ver­däch­tig nach erfun­de­nem Geld anfühlt — anstatt end­lich die­sen Soli abzu­schaf­fen, der sowieso an der Grenze der Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit laviert. Und dann noch der Apell, sich mal schnell ein neues Auto kau­fen … wir haben ja sonst keine Probleme.

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… kannst Du gar nichts dafür: aber schön finde ich Dich immer noch net. Aber gut: ich kenne fast nur Bahn­hofs– und Ban­ken­vier­tel, und wenn man nur die ver­gleich­ba­ren Vier­tel in Mün­chen ken­nen würde …

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… ist eines der The­men, die mich der­zeit umtrei­ben. Dahin­ter ver­birgt sich letzt­lich ein Sys­tem aus tech­ni­schen Ver­fah­ren, Zer­ti­fi­zie­run­gen und einem Gesetz, wel­ches rechts­si­che­ren E-Mail-Verkehr ermög­licht. So sol­len z.B. auf diese Art ver­sen­dete Steu­er­be­scheide oder auch Knöll­chen der für die Rechts­ver­bind­lich­keit gefor­der­ten Schrift­form genü­gen — im Gegen­satz zu »nor­ma­len« E-Mail. Das Sys­tem soll auch der Pri­vat­wirt­schaft Vor­teile brin­gen, z.B. für Kon­to­aus­züge oder Ver­si­che­rungs­po­li­cen. Die Über­tra­gung und Spei­che­rung aller Infor­ma­tio­nen erfolgt ver­schlüs­selt, so dass man es sich letzt­lich als E-Mail-Gegenstück zu einer SSL-verschlüsselten Web­site mit Zer­ti­fi­kat vor­stel­len kann. Aktu­ell gibt es nun einen Gesetz­ent­wurf dazu, der im Rah­men einer soge­nann­ten Online-Konsultation den Bür­gern zur Dis­kus­sion gestellt wird.
Aus Grün­den der … Befan­gen­heit nehme ich hier keine direkte Stel­lung. Bitte schaut Euch die Sache mal an. Unab­hän­gig vom Thema finde ich diese Art der Mitsprache-Möglichkeit für den Bür­ger sehr gut.

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die Idee, aus Opel den ers­ten grü­nen Automobil-Konzern zu machen, ist schon recht mutig. Das ganze mit 250 Mio. eige­nen Euros zu finan­zie­ren, und von GM noch eine Mit­gift von 1 Mrd. zu ver­lan­gen, ist dann schon fast … Chuzpe, nennt man das wohl. Aber gut, das Nah­ziel (Publi­city) ist dadurch schon mal erreicht. Ach ja, wo wir gerade so nett plau­schen: wie fährt sich denn Dein neuer Mase­rati so?

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… hat diese Polit­posse über­haupt nichts zu tun. Nicht, dass Du nicht in der Sache Recht hät­test. Aber ein Stück weit kann ich schon nach­voll­zie­hen, dass Deine Kum­pels bei der SPD ein klein wenig sauer auf Dich sind.

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