turbobrain

kulturkritik des abendlandes

Archiv: November 2009

In letz­ter Zeit meine ich einen gewis­sen Trend fest­zu­stel­len: die Big-Player wagen sich mit neuen Kon­zep­ten zu Benut­zer­ober­flä­chen an die Öffent­lich­keit. Erstaun­lich, dass Micro­soft dabei immer wie­der posi­tiv auf­fällt. Gut, nichts davon ist wirk­lich revo­lu­tio­när, aber neu­gie­rig macht es schon:

pivotPivot ist eine Art OLAP für Arme, aber schön anzu­se­hen und irgend­wann ein­mal wohl auch hilf­reich. Ich könnte mir ein wol­ches Werk­zeug als Erwei­te­rung  (oder sogar Ersatz) für den Windows-Explorer vor­stel­len. Der Begriff »Collec­tions« lässt jeden­falls ver­mu­ten, dass Micro­soft das auch so sieht. Bei der Gele­gen­heit war ich übri­gens über­rascht, dass es mit Micro­soft Live Labs ein Gegen­stück zu den Google-Labs gibt.

pearltreesPearltrees ist eine intui­tive Methode, »Per­len« (also inter­es­sante Links oder andere Web-Ressourcen) zu orga­ni­sie­ren und Zusam­men­hänge dar­zu­stel­len. Wer Deli­cious nutzt, kann seine Book­marks impor­tie­ren. Ähnlich wie bei den übli­chen Social-Bookmark-Diensten sind die »eige­nen« Pearls mit Emp­feh­lun­gen von Leu­ten ver­se­hen, die diese Pearl eben­falls gespei­chert haben — nur reizt der Spiel­trieb mehr dazu, diese auch mal zu tes­ten. Die Web­site des Pro­jek­tes selbst ist in wei­ten Tei­len eben­falls mit der intui­ti­ven Ober­flä­che gestaltet.

Noch­mal Micro­soft: die Leute haben sich das Thema PDA im Wort­sinne noch­mal zur Brust genom­men. Ergeb­nis ist das Cou­rier, eine Art digi­ta­les Universal-Notizbuch mit ein paar neuen Ideen für Benut­zer­ober­flä­chen. Ein abso­lu­tes »Haben-Mag-Gadget«! Mehr bei Giz­modo

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Wer­bung ist mitt­ler­weile fast unter­halt­sa­mer als das stö­rende Pro­gramm dazwi­schen. Zwei recht bemer­kens­werte Spots direkt waren grad (also vor dem Umschal­ten auf BR quer) hin­ter­ein­an­der zu sehen:

Tussi von ner ZeitungBILD mit Testi­mo­ni­als: Lang­wei­ler Ker­ner mit einem Langweiler-Statement auf Hühn­chen­wurst­ni­veau, neben ihm wird für jene, die seine Langweiler-Fresse nicht erken­nen sein Name inklu­sive affi­gem Mit­tel­in­itial ein­ge­blen­det. Dann Phil­lip Lahm, der mir ganz exakt bis hier­hin sym­pa­thisch war. Auch mit Namens­ein­blen­dung, für die unter uns, die unter Stei­nen leben. Und dann kommt da noch so eine lip­pen­ge­spritzte It-Girl-Schnepfe, die so tut, als wäre sie pro­mi­nent, son­dert noch grö­ße­ren Schwach­sinn ab als die zwei Jungs davor — von wegen, es gäbe Dinge, die die BILD nicht über sie wüsste, wor­auf sie stolz sei (WTF?!). Pas­send zum Nie­woh der Gesamt­ver­an­stal­tung, keine Frage  — aber warum wird genau bei der Trulla kein Name eingeblendet?!

malkovichUnd dann hat mich aus­ge­rech­net George Cloo­ney ver­söhnt, oder eher John Mal­ko­vich: Geor­gie kommt mit einer Tüte Kaf­fee in den Him­mel und ist ein bis­serl rat­los — »Where am I ?!«. John »Petrus« Mal­ko­vich: »Make an edu­ca­ted guess!« — einfach genial!

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Wow, ein Monat! So lange hatte ich noch nie pau­siert — aber da kann man mal sehen, wo die Prio­ri­tä­ten  lie­gen! Gelobe Bes­se­rung und habe schon ein paar Ideen … Bis dahin ein paar eigen­ar­tige Sachen:

Die­ser Zau­ber­stab ist eine Universalfernbedienung

VIPs * Very Import­ant Pixels

1,2-Mrd.-Dollar-Yacht hat einen Laser-Schild gegen Paparazzi

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