turbobrain

kulturkritik des abendlandes

Archiv: August 2010

Ihr kennt ihn sicher auch, die­sen Satz­an­fang: »Du machst doch was mit Com­pu­tern …«. Bei mir sorgt mitt­ler­weile alleine das vege­ta­tive Ner­ven­sys­tem dafür, dass sich in dem Moment alle Nacken­haare auf­stel­len und die Adre­na­lin­pro­duk­tion auf Urmenschen-Fluchtreflex-Niveau gefah­ren wird. Denn in 99,999 % der Fälle geht der Satz wei­ter mit »… — könn­test Du nicht mal bei mir …« — und dann kommt ein bun­ter Strauss an FUBAR: Tele­fon­an­la­gen, am bes­ten noch mit ISDN, DSL-Modem-Treiber, Tro­ja­ner (»mein Ban­king sieht irgend­wie anders aus …«), Dru­cker instal­lie­ren … wei­ter­le­sen… »

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Auch das muss mal sein, nach diver­sen mit Arbeit (und wenn sie noch so viel Spaß macht, dass andere sie schon fast Hobby nen­nen wür­den :) voll­ge­stopf­ten Wochen­en­den mal ein rich­ti­ger »day out«. Ehr­gei­zig, wie wir nun mal sind, gleich mit zwei Zie­len: die Kam­pen­wand mit Universal-Fernblick über Chiem­see und dann noch Tier­park in Salz­burg. Auf dem Heim­weg noch eine Ein­kehr in die Hexen­kü­che in Trost­berg, wo es lecker Sachen zu Essen und kel­ler­trübes Bier aus dem Stein­krug gibt. Bayern-Urlauber auf­ge­merkt: da hat es auch Hotel­zim­mer. Fotos nach dem Break! wei­ter­le­sen… »

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so ein Gedanke: wenn in Feldkirchen-Westerham nur ein Haus ver­pi­xelt ist — macht das denn Ihren Per­so­nen­schüt­zern das Leben nicht unnö­tig schwer? Und: wenn ich jetzt zufäl­lig durch Feldkirchen-Westerham fahre, ein Foto von Ihrem Haus mache und das dann ins Inter­net stelle: sind Sie dann mit mir auch so böse, wie mit Google?

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Hm. Ich mache das ja in Dis­kus­sio­nen auch manch­mal: eine extreme Posi­tion in den Raum wer­fen, da sich manch­mal anhand sol­cher »Kampf­the­sen« Denk­blo­cka­den lösen. Aber das ist schon ziem­li­cher Schwach­sinn, sollte die Idee mit dem »Namen ändern bei Errei­chen der Voll­jäh­rig­keit« ernst gemeint sein. Mal völ­lig davon unab­hän­gig, dass dies bei ewi­gen Spiel­kin­dern wie mir, die auch nach der Puber­tät noch ziem­lich viel Blöd­sinn ange­stellt haben (und es noch tun …) abso­lut nichts nüt­zen würde.

Der Rest des Gesag­ten deckt sich mit mei­ner Einschätzung:

  • Google wäre schön blöd, wenn sie Blöd­sinn mit den erho­be­nen Daten anstel­len würden
  • Google ist sich sei­ner Ver­ant­wor­tung durch­aus bewusst. Gut, Glau­bens­sa­che, gebe ich zu.

Arti­kel bei Golem

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Ich bin kein Gra­fi­ker. Nicht mal ein Desi­gner. Mit viel Gnade kann man mich einen ambi­tio­nier­ten Hobby-Pixelschubser hei­ßen. Aber einen gewis­sen Sinn für den gan­zen hüb­schen Kram, den die Pro­fis so bauen, traue ich mir schon zu. Und so ver­folge ich natür­lich aktu­elle Trends und bin ein eif­ri­ger Stu­dent der His­to­rie der Gebrauchs­gra­fik. Mir per­sön­lich gefal­len immer die auf das wesent­li­che redu­zier­ten Sachen: Bau­haus, alte Braun-Stereoanlagen, Aicher-Piktogramme … auch bei moder­nem Kram würde ich zuge­ben, dass mein Google-Handy der ers­ten Gene­ra­tion, nun ja, nicht ganz so hübsch ist wie ein iPhone. Und da sind wir schon bei den Flos­keln und den Ant­ago­nis­ten, mit denen ich mich heute beschäf­ti­gen möchte: Google und Apple.

wei­ter­le­sen… »

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Stirb, Wäsche­leine!

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