turbobrain

kulturkritik des abendlandes

Kategorie: Gesellschaft

so ein Gedanke: wenn in Feldkirchen-Westerham nur ein Haus ver­pi­xelt ist — macht das denn Ihren Per­so­nen­schüt­zern das Leben nicht unnö­tig schwer? Und: wenn ich jetzt zufäl­lig durch Feldkirchen-Westerham fahre, ein Foto von Ihrem Haus mache und das dann ins Inter­net stelle: sind Sie dann mit mir auch so böse, wie mit Google?

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Hm. Ich mache das ja in Dis­kus­sio­nen auch manch­mal: eine extreme Posi­tion in den Raum wer­fen, da sich manch­mal anhand sol­cher »Kampf­the­sen« Denk­blo­cka­den lösen. Aber das ist schon ziem­li­cher Schwach­sinn, sollte die Idee mit dem »Namen ändern bei Errei­chen der Voll­jäh­rig­keit« ernst gemeint sein. Mal völ­lig davon unab­hän­gig, dass dies bei ewi­gen Spiel­kin­dern wie mir, die auch nach der Puber­tät noch ziem­lich viel Blöd­sinn ange­stellt haben (und es noch tun …) abso­lut nichts nüt­zen würde.

Der Rest des Gesag­ten deckt sich mit mei­ner Einschätzung:

  • Google wäre schön blöd, wenn sie Blöd­sinn mit den erho­be­nen Daten anstel­len würden
  • Google ist sich sei­ner Ver­ant­wor­tung durch­aus bewusst. Gut, Glau­bens­sa­che, gebe ich zu.

Arti­kel bei Golem

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Ich bin kein Gra­fi­ker. Nicht mal ein Desi­gner. Mit viel Gnade kann man mich einen ambi­tio­nier­ten Hobby-Pixelschubser hei­ßen. Aber einen gewis­sen Sinn für den gan­zen hüb­schen Kram, den die Pro­fis so bauen, traue ich mir schon zu. Und so ver­folge ich natür­lich aktu­elle Trends und bin ein eif­ri­ger Stu­dent der His­to­rie der Gebrauchs­gra­fik. Mir per­sön­lich gefal­len immer die auf das wesent­li­che redu­zier­ten Sachen: Bau­haus, alte Braun-Stereoanlagen, Aicher-Piktogramme … auch bei moder­nem Kram würde ich zuge­ben, dass mein Google-Handy der ers­ten Gene­ra­tion, nun ja, nicht ganz so hübsch ist wie ein iPhone. Und da sind wir schon bei den Flos­keln und den Ant­ago­nis­ten, mit denen ich mich heute beschäf­ti­gen möchte: Google und Apple.

wei­ter­le­sen… »

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Ja, bitte. Sicher­lich spricht da auch der Ex-Raucher in mir, und das sind bekannt­lich die schlimms­ten Nicht­rau­cher. Aber mal Hand aufs Herz: Rau­chen ist schäd­lich, auch für Pas­siv­rau­cher und Rau­chen ist eine Sucht, die aus mei­ner Sicht nicht als Aus­druck per­sön­li­cher Frei­heit dient. Denn da set­zen viele Kri­ti­ker des Rauch­ver­bo­tes an: an der per­sön­li­chen Frei­heit des Ein­zel­nen gegen die Bevor­mun­dung durch den Staat. Und wenn man die Opfer­rolle noch gleich mit mar­ki­gen Ver­glei­chen gar­nie­ren kann (wie wei­land Anett Loui­san oder ein paar echt bescheu­erte Gschäf­terl­ma­cher), umso bes­ser. wei­ter­le­sen… »

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sind eigent­lich weni­ger die genauen Ent­glei­sun­gen, die Du Dir geleis­tet hast: jeder hat das Recht, mal ver­bal in die Suppe zu hauen, alleine schon aus Grün­den der Psycho-Hygiene. Aber mal ehr­lich: dass macht man doch dann ent­we­der im stil­len Käm­mer­lein oder vor Leu­ten, denen man wirk­lich ver­traut (was bei Dir im Nach­hin­ein betrach­tet wohl auf das Glei­che her­aus­kom­men dürfte, aber hin­ter­her ist man immer schlauer …). Denn Ent­schul­di­gun­gen hel­fen jetzt nichts mehr, auch wenn Obama Dir nur ein »geh‹ schon, klei­ner Rabauke« mit­ge­ben würde: Du hast das Amt belei­digt — und wer das tut, isst auch kleine afgha­ni­sche Kinder.

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Viele Men­schen sind ja mit Ihnen einer Mei­nung, dass Kreuze nix in Schul­zim­mern ver­lo­ren haben. So zum Bei­spiel ich. Aber haben Sie denn ernst­haft geglaubt, dass man das als CDU-Mitglied laut sagen darf? Als ange­hende Minis­te­rin oben­drein? Oder, dass Ihnen noch jemand zuhört, wenn Sie im nächs­ten Satz auch das glei­che über andere reli­giöse Sym­bole, wie etwa Kopf­tü­cher sagen? Ohne Sie jetzt näher zu ken­nen, wage ich mal die Behaup­tung, dass Sie so naiv nicht sind und hefte es als PR-Gag ab. Denn jetzt kennt wirk­lich jeder Ihren Namen, der heute den Tag nicht unter einem Stein ver­bracht hat. Respekt schon mal davor.

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Bitte helft mir grad mal den­ken: hat Herr Jan­sen vom »Bund Deut­scher Kri­mi­nal­be­am­ter« eine gute Idee? Er möchte ein Browser-Plugin, mit dem der Bür­ger anstös­sige oder rechts­wid­rige inklu­sive Screen­shot direkt an die Poli­zei mel­den kann.

Posi­tiv:

Die User bekom­men viel­leicht ein wenig mehr Ver­ant­wor­tung fürs Netz.

Nega­tiv:

Denun­zia­tion — wenn mir Nach­bars Nase nicht gefällt, melde ich sei­nen Blog ein­fach der Polizei

Ich glaube, er gene­riert sei­nen Kol­le­gen sehr viel mehr Arbeit, als die Sache wert ist.

Viel­leicht sollte man die Grund­idee auf­grei­fen — und die Screen­shots an eine Com­mu­nity sen­den, die dann abstimmt, ob ein Ver­dachts­fall zur Exe­ku­tive geht.

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… wird aktu­ell von vie­len kri­ti­siert, weil die Summe sei­ner Ein­zel­teile so viel bil­li­ger ist, als der Ver­kaufs­preis des End­pro­dukts. Wer mich kennt (oder hin und wie­der die­sen Blog liest) wird mich nun auf Sei­ten der Kri­ti­ker ver­mu­ten — diese Erwar­tungs­hal­tung muss ich indes herb ent­äu­schen: Apple hat nie behaup­tet, ein Wohl­fahrts­ver­ein zu sein, und exakt so funk­tio­niert die Wirt­schaft: ich kaufe preis­wer­ter ein, als ich ver­kaufe. Ganz neben­bei kos­tet es auch eine Klei­nig­keit, herauszufinden,wie man die Ein­zel­teile so zusam­men­bas­telt, dass etwas her­aus­kommt, was viele Men­schen unbe­dingt haben wol­len (man nennt das »Ent­wick­lung« und »Marktforschung«).

Was mich schon wie­der mehr auf die Palme bringt: der Deal mit Ama­zon, denn der wird dar­auf hin­aus­lau­fen, dass ich auch künf­tig viele Bücher nicht im ePub-Format bekomme, son­dern mir ent­we­der einen häß­li­chen Kindle oder eben ein iPad kau­fen muss.

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… has­sen, lie­ben, igno­rie­ren, was auch immer. Aber sie jetzt, wo wirk­lich jeder Depp ein iPhone her­mu­schleppt, als Marke für Indi­vi­dua­lis­ten zu bezeich­nen, ist genauso bescheu­ert, wie bei einem Audi A4.

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Soweit nor­mal: ein nor­ma­ler News­let­ter einer Online-Druckerei mit Pro­dukt­an­ge­bo­ten. Da ich eh schon über­legt hatte, mir mal Notiz­blö­cke mit mei­nem Logo drauf zu machen, kli­cke ich auf »Notiz­blö­cke«. Auch noch nor­mal: dass man dort mit Namen begrüsst wird. Aber was ich zum ers­ten Mal gese­hen habe: einige Desi­gnvor­schläge für Notiz­blö­cke, in denen mein Name auch schon drin ist. Da ich Kunde bei denen bin und auch den News­let­ter expli­zit bestellt hatte, finde ich das gar nicht mal so uncool …

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