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kulturkritik des abendlandes

Kategorie: Big Business

Aus­ge­rech­net ein Musik-Download-Portal haben sich zwei For­scher als Betä­ti­gungs­feld für ökono­mi­sche Stu­dien aus­ge­sucht — wenn­gleich kein nor­ma­les. Bei Magna­tune kön­nen Kun­den den Preis eines Albums inner­halb gewis­ser Gren­zen selbst bestim­men. Der Schie­be­reg­ler reicht immer­hin von 5 bis 18 Dol­lar, wobei ein Wert von 8 Dol­lar vor­ge­ge­ben ist. Das Erstaun­li­che: der durch­schnitt­lich erzielte Preis pro Album liegt bei 8,20 Dollar.

Soziale Prä­fe­ren­zen kön­nen Men­schen dazu bewe­gen, auf ihren finan­zi­el­len Vor­teil zu verzichten.

Link zum Arti­kel im Mittelstandsblog

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Ein paar Links, frisch aus dem Rea­der gefischt:

  • Der Big Mac ist ein teu­res Ver­gnü­gen — Arti­kel bei focus über den Big-Mac-Index (eine Liste der Preise für einen Big-Mac in ver­schie­de­nen Län­dern im Ver­gleich zur jewei­li­gen rea­len Kauf­kraft der dor­ti­gen Wäh­ren) und was Ökono­men dar­aus ableiten.
  • Lithium Reinvents Its­elf as a Social CRM — Arti­kel bei Read-Write-Web über ein CRM-Software, die auch Social-Media »kann«. Schließ­lich wären Fir­men schön blöd, Infos nicht zu ver­wer­ten, wel­che die liebe Kund­schaft frei­wil­lig im Netz ausposaunt.
  • Wer eine Idee für wirk­lich aus­ge­fal­lene Visi­ten­kar­ten sucht, wird viel­leicht hier fün­dig: itevenhasawatermark.com — erstaun­lich!
  • Und schließ­lich: Die FAZ-Community hat mich dar­auf hin­ge­wie­sen, dass Google-News jetzt auch lokal kann. Aus­pro­biert: klappt. Tja, Herr Burda und Herr Kon­ken, scheint, als wärt Ihr als nächs­tes dran.

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2009 17 Apr

Big Business

muahhaha!

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kam gerade per E-Mail rein, von einem gewis­sen Oli­ver Arm­strong:

Liebe Bewer­ber!
Sind Sie schon mude von sol­chen Brief­chen, in dem man Ihnen einen Arbeits­platz anbie­tet? Ich weiss das. Des­halb mochte ich zuerst Sie um Ver­zei­hung bit­ten. Ich habe aber eine freie Vakanz und mochte sie Ihnen anbieten.

Wenn Sie noch kei­nen Arbeits­platz gefun­den haben, schrei­ben Sie bitte mir an meine E-mail Adresse: depp@jones.de

Als eine Besta­ti­gung brau­che ich auch CV und Ihre Tele­fon­num­mer, damit ich mich mit Ihnen in Ver­bin­dung set­zen konnte.
Vie­len Dank fur Ihre Zeit und Ihr Inter­esse!
Alle wei­te­ren Infor­ma­tio­nen bekom­men Sie per E-Mail.
Mit freund­li­chen Gru?en

Hm. Führt mich schon in Ver­su­chung, wollte immer schon mal wis­sen, wie es in einem Gefäng­nis aus­sieht. Ach was, bin sicher unter­qua­li­fi­ziert, aber viel­leicht mag ja einer von Euch?

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die Idee, aus Opel den ers­ten grü­nen Automobil-Konzern zu machen, ist schon recht mutig. Das ganze mit 250 Mio. eige­nen Euros zu finan­zie­ren, und von GM noch eine Mit­gift von 1 Mrd. zu ver­lan­gen, ist dann schon fast … Chuzpe, nennt man das wohl. Aber gut, das Nah­ziel (Publi­city) ist dadurch schon mal erreicht. Ach ja, wo wir gerade so nett plau­schen: wie fährt sich denn Dein neuer Mase­rati so?

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… viel­leicht soll­test Du Dir jeman­den an Bord holen, der ein biss­chen rech­nen kann. Das ist nicht nur bei geplan­ten Bör­sen­gän­gen ganz prak­tisch, auch beim Aus­rech­nen der Dauer einer Prüf­ak­tion kann das ganz sinn­voll sein. Aber ich will ja mal nicht so sein, der Arbeits­markt ist ja wie leer­ge­fegt, springe ich mal schnell eben ein und helfe Dir:

Dauer der Prüf­ak­tion in Tagen = Klam­mer auf Menge der Rad­sätze, die in ICEs ver­baut sind minus Menge der Rad­sätze, die eh´ in den letz­ten Wochen geprüft wur­den Klam­mer zu geteilt durch die Tageska­pa­zi­tät der ver­füg­ba­ren Prüfeinrichtungen

Natür­lich ist der­Ge­danke schon recht pro­fan, gebe ich zu, weil es Dir ja letzt­lich um den erzie­he­ri­schen Effekt geht, näm­lich die Bahn­kun­den dafür zu sen­si­bi­li­sie­ren, dass in echt ja die Indus­trie schuld hat, weil die ja immer schon gewusst hat, dass man die Rad­sätze schon bes­ser mal öfter kon­trol­lie­ren könnte. Und weil wir es ja schon im Juli mal durch­pro­biert haben, wie­viel man den Kun­den zumu­ten kann. Weil, dass es recht gut funk­tio­niert, die eige­nen Kun­den von der eige­nen Ver­hand­lungs­po­si­tion zu über­zeu­gen, hast Du uns ja schon beim Lok­füh­rer­streik gezeigt.

Schließ­lich ist — gesamt­wirt­schaf­lich betrach­tet — der Bör­sen­wert der Bahn wich­ti­ger als Kun­den– und Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit. Denn ich möchte die­ser Tage kein Bah­ner mit Kun­den­kon­takt sein.

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… geh´ zur Ruh …

Mal Wer­bung in eige­ner Sache: wer einen ordent­li­chen Internet-Auftritt braucht, möge mal unter http://www.corticelli-consulting.com kucken, ob ihn mein dies­be­züg­lich feil­ge­bo­te­ner Bauch­la­den anspricht :)

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Nun ja, warum auch nicht. Wobei es wohl eher ein Mozilla-Derivat wer­den dürfte, ergänzt um Gears. Jeden­falls sind auf Golem (und wohl auch auf heise) sich die »Google-ist-der-Kraken«-Bruderschaft und die »Google-Fanboys« wie­der spa­ßig am bekrie­gen. Man kann über Googles Daten­sam­mel­wut den­ken, wie man will (ich per­sön­lich habe vor denen weni­ger Angst als mei­net­we­gen vor der GEZ), Fakt ist aber, dass bei denen so stra­ge­tisch wich­tige Din­ger oft Open Source sind. Und das finde ich cool :)

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… in die­sem Spot sind SEAT-Mitarbeiter.»
Es ist sooo ein­fach, die­sen neu­mo­di­schen Kram namens »Street-Credibility« auf­zu­bauen. Und bil­li­ger dürfte es aus­ser­dem sein :)

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… geben ein schö­nes Stu­di­en­bei­spiel für Volks­wirte ab.

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