Kategorie: Big Business
Ausgerechnet ein Musik-Download-Portal haben sich zwei Forscher als Betätigungsfeld für ökonomische Studien ausgesucht — wenngleich kein normales. Bei Magnatune können Kunden den Preis eines Albums innerhalb gewisser Grenzen selbst bestimmen. Der Schieberegler reicht immerhin von 5 bis 18 Dollar, wobei ein Wert von 8 Dollar vorgegeben ist. Das Erstaunliche: der durchschnittlich erzielte Preis pro Album liegt bei 8,20 Dollar.
Soziale Präferenzen können Menschen dazu bewegen, auf ihren finanziellen Vorteil zu verzichten.
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Ein paar Links, frisch aus dem Reader gefischt:
- Der Big Mac ist ein teures Vergnügen — Artikel bei focus über den Big-Mac-Index (eine Liste der Preise für einen Big-Mac in verschiedenen Ländern im Vergleich zur jeweiligen realen Kaufkraft der dortigen Währen) und was Ökonomen daraus ableiten.
- Lithium Reinvents Itself as a Social CRM — Artikel bei Read-Write-Web über ein CRM-Software, die auch Social-Media »kann«. Schließlich wären Firmen schön blöd, Infos nicht zu verwerten, welche die liebe Kundschaft freiwillig im Netz ausposaunt.
- Wer eine Idee für wirklich ausgefallene Visitenkarten sucht, wird vielleicht hier fündig: itevenhasawatermark.com — erstaunlich!
- Und schließlich: Die FAZ-Community hat mich darauf hingewiesen, dass Google-News jetzt auch lokal kann. Ausprobiert: klappt. Tja, Herr Burda und Herr Konken, scheint, als wärt Ihr als nächstes dran.
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kam gerade per E-Mail rein, von einem gewissen Oliver Armstrong:
Liebe Bewerber!
Sind Sie schon mude von solchen Briefchen, in dem man Ihnen einen Arbeitsplatz anbietet? Ich weiss das. Deshalb mochte ich zuerst Sie um Verzeihung bitten. Ich habe aber eine freie Vakanz und mochte sie Ihnen anbieten.Wenn Sie noch keinen Arbeitsplatz gefunden haben, schreiben Sie bitte mir an meine E-mail Adresse: depp@jones.de
Als eine Bestatigung brauche ich auch CV und Ihre Telefonnummer, damit ich mich mit Ihnen in Verbindung setzen konnte.
Vielen Dank fur Ihre Zeit und Ihr Interesse!
Alle weiteren Informationen bekommen Sie per E-Mail.
Mit freundlichen Gru?en
Hm. Führt mich schon in Versuchung, wollte immer schon mal wissen, wie es in einem Gefängnis aussieht. Ach was, bin sicher unterqualifiziert, aber vielleicht mag ja einer von Euch?
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die Idee, aus Opel den ersten grünen Automobil-Konzern zu machen, ist schon recht mutig. Das ganze mit 250 Mio. eigenen Euros zu finanzieren, und von GM noch eine Mitgift von 1 Mrd. zu verlangen, ist dann schon fast … Chuzpe, nennt man das wohl. Aber gut, das Nahziel (Publicity) ist dadurch schon mal erreicht. Ach ja, wo wir gerade so nett plauschen: wie fährt sich denn Dein neuer Maserati so?
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… vielleicht solltest Du Dir jemanden an Bord holen, der ein bisschen rechnen kann. Das ist nicht nur bei geplanten Börsengängen ganz praktisch, auch beim Ausrechnen der Dauer einer Prüfaktion kann das ganz sinnvoll sein. Aber ich will ja mal nicht so sein, der Arbeitsmarkt ist ja wie leergefegt, springe ich mal schnell eben ein und helfe Dir:
Dauer der Prüfaktion in Tagen = Klammer auf Menge der Radsätze, die in ICEs verbaut sind minus Menge der Radsätze, die eh´ in den letzten Wochen geprüft wurden Klammer zu geteilt durch die Tageskapazität der verfügbaren Prüfeinrichtungen
Natürlich ist derGedanke schon recht profan, gebe ich zu, weil es Dir ja letztlich um den erzieherischen Effekt geht, nämlich die Bahnkunden dafür zu sensibilisieren, dass in echt ja die Industrie schuld hat, weil die ja immer schon gewusst hat, dass man die Radsätze schon besser mal öfter kontrollieren könnte. Und weil wir es ja schon im Juli mal durchprobiert haben, wieviel man den Kunden zumuten kann. Weil, dass es recht gut funktioniert, die eigenen Kunden von der eigenen Verhandlungsposition zu überzeugen, hast Du uns ja schon beim Lokführerstreik gezeigt.
Schließlich ist — gesamtwirtschaflich betrachtet — der Börsenwert der Bahn wichtiger als Kunden– und Mitarbeiterzufriedenheit. Denn ich möchte dieser Tage kein Bahner mit Kundenkontakt sein.
… geh´ zur Ruh …
Mal Werbung in eigener Sache: wer einen ordentlichen Internet-Auftritt braucht, möge mal unter http://www.corticelli-consulting.com kucken, ob ihn mein diesbezüglich feilgebotener Bauchladen anspricht :)
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Nun ja, warum auch nicht. Wobei es wohl eher ein Mozilla-Derivat werden dürfte, ergänzt um Gears. Jedenfalls sind auf Golem (und wohl auch auf heise) sich die »Google-ist-der-Kraken«-Bruderschaft und die »Google-Fanboys« wieder spaßig am bekriegen. Man kann über Googles Datensammelwut denken, wie man will (ich persönlich habe vor denen weniger Angst als meinetwegen vor der GEZ), Fakt ist aber, dass bei denen so stragetisch wichtige Dinger oft Open Source sind. Und das finde ich cool :)
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… in diesem Spot sind SEAT-Mitarbeiter.»
Es ist sooo einfach, diesen neumodischen Kram namens »Street-Credibility« aufzubauen. Und billiger dürfte es ausserdem sein :)
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… geben ein schönes Studienbeispiel für Volkswirte ab.

