Kategorie-Archiv: Politik

Betreff: Zensus 2011 – Ihr Schreiben aus dem April 2011

Sehr geehrter Herr (oder Frau) Regierungsdirektor(-in?) Kaindl,

ich nehme Bezug auf Dein Schreiben mit dem o.a. Betreff, das mich am heutigen Tage (die Post scheint es nicht recht eilig zu haben, dieser Tage … oder hast Du Schelm das Brieflein erst gesten in die Post gegeben, Du kleiner Schelm?) erreicht  hat (und zwar doppelt – bei der Gelegenheit eine kleine Frage: kann es sein, dass die Lakaien zu deiner linken Hand nicht wissen, dass die Lakaien zu deiner rechten Hand letztes Jahr unseren Straßennamen von “…straße” auf “…weg” geändert haben? Denn das wär der einzige Unterschied zwischen beiden Schreiben …).  Weiterlesen

Der Herr Dr. Minister …

Bis vor kurzem dachte ich noch, naja, mal seine Version hören. Jetzt hat der Guttenberg gestern moniert, dass der Tod dreier Soldaten neben der Berichterstattung über seine Plagiate zur Randnotiz verkommen sei. Lieber KT: es geht nicht um Euer Durchlaucht kläglichen Versuch, das Selbstwertgefühl mit einem Titel aufzupolstern. Es geht um einen betrügenden Bundesminister. Und das – mit Verlaub – hat sehr wohl die volle Aufmerksamkeit der Presse verdient. Geht es noch erbärmlicher? Ja, sicher: Berlusconi und Gaddafi. In der Reihenfolge.

Was aber fast noch schlimmer ist: das Wahlvolk kümmerts nicht! Da betrügt ein Minister zu seinem eigenen, privaten Vorteil – und wird nach wie vor als Kanzler gehandelt? Und über Berlusconi regt man sich auf … Mir ist klar, dass insbesondere der Bayer gerne dem Spruch zuneigt: “a Hund is er schon!” und das ganze als skurile Randnotiz abtun möchte. Aber bringt der Stammtischbruder den Spruch immer noch, wenn gegen einen mit ner größeren Klappe und gefälschtem Zeugnis den Kürzeren zieht?

Das Problem, Herr McChrystal,

sind eigentlich weniger die genauen Entgleisungen, die Du Dir geleistet hast: jeder hat das Recht, mal verbal in die Suppe zu hauen, alleine schon aus Gründen der Psycho-Hygiene. Aber mal ehrlich: dass macht man doch dann entweder im stillen Kämmerlein oder vor Leuten, denen man wirklich vertraut (was bei Dir im Nachhinein betrachtet wohl auf das Gleiche herauskommen dürfte, aber hinterher ist man immer schlauer …). Denn Entschuldigungen helfen jetzt nichts mehr, auch wenn Obama Dir nur ein “geh’ schon, kleiner Rabauke” mitgeben würde: Du hast das Amt beleidigt – und wer das tut, isst auch kleine afghanische Kinder.

Mal im Ernst, Frau Özkan!

Viele Menschen sind ja mit Ihnen einer Meinung, dass Kreuze nix in Schulzimmern verloren haben. So zum Beispiel ich. Aber haben Sie denn ernsthaft geglaubt, dass man das als CDU-Mitglied laut sagen darf? Als angehende Ministerin obendrein? Oder, dass Ihnen noch jemand zuhört, wenn Sie im nächsten Satz auch das gleiche über andere religiöse Symbole, wie etwa Kopftücher sagen? Ohne Sie jetzt näher zu kennen, wage ich mal die Behauptung, dass Sie so naiv nicht sind und hefte es als PR-Gag ab. Denn jetzt kennt wirklich jeder Ihren Namen, der heute den Tag nicht unter einem Stein verbracht hat. Respekt schon mal davor.

Parteien zur Wahl

Nochmal alle Tweets von gestern zum Nachlesen.

Was wählen? CDU ist einfach fad uns steht für: weiter so. CSU ist nur zum Revoluzzer-Besänftigen da: glitzert ein bisserl gegen die Piraten.

SPD? Nö. Steinmeier könnt grad auch in der CDU sein. Steinbrück und Gabriel: super, aber die landen irgendwo in der EU-Kommission.

Grüne: meine ehemalige Partei der Herzen. Die aktuelle Kaum-Wahrnehmbarkeit deute ich als politisches Kalkül. #fail.

Linke: nö. sorry.

Über die NPD brauchen wir nicht reden. Wer trotzdem mag, kann mich gerne besuchen kommen.

Was haben wir noch: Piraten. Meine neue Partei der Herzen, die ich trotzdem nicht wähle. Einfach zu einseitig.

Bleibt: FDP. Die verkannte Partei (bitte Parteiprogramm lesen!) Gut, die Anbiederei bei der Frau Merkel könnte ein wenig dezenter ausfallen.

Bundestagswahl: die vier wichtigsten Linktipps ;)

Die Wahl ist ja nun wirklich bald, und die Dramatis Personae machen es uns nicht wirklich einfach: die einen machen Wahlkampf, und keiner hört zu, die anderen machen keinen Wahlkampf und sitzen es irgendwie aus (allein dafür gehört Madame eigentlich abgewählt …) und wieder andere brüllen eigenartige Parolen ins Land, die auch keiner recht versteht. Was oft vergessen wird: an der Basis gibt es sie noch, die Engagierten, Kämpfer, die Überzeugten, Glaubwürdigen … da habe ich bei fast allen Parteien welche gefunden, die ich persönlich fast wählen würde (ausgenommen jeweils, ihr wisst schon, welche Farbe hinten herauskommt, wenn man alle anderen Farben zuammenrührt …).

wahlomatWer ihn noch nicht hat: der Link zum Wahl-O-Mat; bei mir gab es ein durchwachsenes, wenngleich nicht völlig unerwartetes Ergebnis: fast gleichauf FDP, Piraten und Grüne, im Mittelfeld die zwei “großen”, dann lange nichts, dann LINKE – und die NPD habe ich erst gar nicht antreten lassen.

abgeordnetenwatchAbgeordnetenwatch hat erst heute eine Art Wahl-O-Mat für einzelne Abgeordnete gestartet – ganz interessant, aber ich bin nicht sicher, wie genau das Dingens ist und woher die konkreten Antworten stammen. Ich bin nämlich nicht ganz sicher, ob “mein” CSU-Abgeordneter wirklich kein Problem mit Stammzellenforschung.

wahlGerade per Google gefunden: eine Art Twitter-Radar für Parteien und einzelne Politiker unter der Domain wahl.de. Auch andere Social-Media-Aktivitäten werden erfasst, aber Twitter ist schon die Hauptquelle. Spart viel Sucharbeit! Gar nicht uncool (@Boris: lass´ uns sowas für Banken bauen, was meinst Du?)

Nachzügler am 8.89.2009:

google-wahlTante Google hat jetzt auch etwas, was auf den ersten Blick recht interessant aussieht. Basieren tut das ganze auf dem bekannten Google insights, also letztlich auf einer normalisierten Sicht auf die Zahl der Suchvorgänge zu den jeweiligen Parteien und Kandidaten. Als zusätzliche Spielerei, um den “Buzz” zu verfolgen ganz nett …

So, und welche Ausrede gibt es jetzt noch, nicht wählen zu gehen?

Parteien im Web-Check: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Na, das geht ja schon mal gut los: während man sich bei den anderen nur ein Akronym merken muss oder zumindest ein Wort ohne Umlaut, haben es die Bündnis90dieGrünen hart. Wobei ich immerhin gleich auf Anhieb getroffen habe mit www.gruene.de (war/ist das Bündnis 90 da nicht sauer?!). Geht mal nicht in die Wertung ein, dafür können se ja nun mal nix. Auch Inhalte bleiben aussen vor, da gibt es zum Beispiel bei Golem etwas zu lesen.

Der erste Eindruck

gruene1_homepageEin fettes, durchgestrichenes Hakenkreuz oder ein bananenfarbiges Fass dort, wo auf nomalen Portalen die teuren Anzeigen sind. Auf Anhieb fällt es schwer, eine Ordnung auszumachen – wenngleich eine da ist. Der oberste Block trägt das Logo, eine prominente und breite Suchmaske (gut so!) und einen markigen Sinnspruch, Claim auf neudeutsch. Durch die Schattierung und die Struktur im Claim wirkt die ganze Website etwas … schmutzig, positiv formuliert würde man wohl “Grunge-Design” sagen. Darunter sausen aktuelle Themen Flash-animiert durchs Bild, ein wenig zu hektisch, für meinen Geschmack. Dann erst, so hat man den Eindruck, geht die Website erst richtig los, ist so etwas wie eine Navigation zu bemerken. Irgendwie hat man das Gefühl schlechter Platzausnutzung.

Bis auf die andere Anordnung ist aber dann gar nicht soviel anders als bei der Konkurrenz: ein (hier bescheidener ausgeführter) Bereich für die Stimmung, einer für aktuelle Themen, einer für Aktionen und viele bunte Bilder. Etwas ruhiger wird es erst auf der dritten Ebene, aber auch hier sind neben dem Text viel zu viele bunte Bilder, die wie Banner wirken und um Aufmerksamkeit heischen. Vielleicht werde ich alt, aber ich überfordert das ganz ehrlich: too much!

Formal habe ich zu bekritteln, dass die Inhalte, die den Unterschied zwischen zwei beliebigen Seiten ausmachen, manchmal einfach untergehen. Man klickt, auf den ersten Blick ist alles gleich (haufenweise bunte Bilder im rechten Bereich), nur gaaaanz links ändert sich der Text. Mag auch mit meiner Marotte zu tun haben, dass ich den Browser auf Vollbild habe und die Website ganz links “pappt”.

Versöhnen tut mich dann wieder die Mini-Sitemap nach Art einiger Blogs als “Fußzeile”. Damit können auch alte Knacker wie ich mit kurzer Aufmerksamkeits-Spanne etwas anfangen.

Social-Media-Kram

gruene3_streamKeine vollmundigen Logos, dafür eine Art Lifestream, in dem auch die Twitter-Feeds der Partei auftauchen. Dort tendenziell eher besser als bei den anderen: 60 Tweets (seit Ende Juli), viele Antworten auf Fragen (es wird also nicht nur gesendet), 751 Follower (soviel wie die CSU …) und  immerhin 1.005 Verfolgte – Respekt. Randnotiz: in der Liste der Follower habe ich @gruene_piraten gefunden – wie das wohl zusammengeht?

Basisdemokratie?

In mancherlei Hinsicht wirkt der Auftritt zusammengeschustert, als wären viele Ideen, die eigentlich nicht zusammengehen unbedingt zusammengehend gemacht worden. Vielleicht spiegelt das die Absicht der Macher wider, Vielfalt zu zeigen. Oder es musste halt viele Leute gefragt werden, was “drauf” soll. Immerhin hat es für einen Grafiker gereicht, der dem ganzen Wust immerhin den Anschein einer einheitlichen Grafiksprache gibt.

Das gefürchtete Peterchen-Ranking

Ich bin wohl einfach zu alt für den Scheiß …

Peterchen-Rating: 2 von 5 (naja)

Peterchen-Rating: 2 von 5 (naja)

Parteien im Web-Check: CSU

Über die Albernheit, mich überhaupt mit zwei Web-Auftritten auseinandersetzen zu müssen, habe ich ja bei der CDU schon geschrieben. Wenn ich mir das Geplänkel zwischen Angie und Horst der letzten Tage so durch den Kopf gehen lasse, bin ich gerne bereit zuzugeben, dass die Teilung auch psychologische Vorteile haben könnte, so in der Art “guter Cop – böser Cop” … aber das ist ja nicht das Thema hier. Für Neulinge: das geht hier recht zwanglos ab, es geht einzig allein um meine Meinung – und die verstösst gerne mal gegen Lehr-Meinungen.

Aaalso: der erste Eindruck

Startseite der CSU mit Abbildung von Horst SeehoferAufgeräumt. Sauber. Ordentlich. Zuviel Horst am Anfang. Ansonsten kommen Menschen nur als Staffage vor, einmal als “halt-notgedrungen-auch-da-Gewusel” im Bundestag und einmal als glückliche Stock-Image-Familie (wobei er schon ein arg zerknittertes Hemd hat, vielleicht doch kein Stock-Image …). Obwohl der prominente Bereich in der Mitte mit Flash gemacht wurde, ist er statisch, bleibt einfach bei Horst stehen. Dass man dies auch dezent-dynamisch hinbekommt, haben die politischen Gegner und Freunde bewiesen.

Unser!

csu2Gut gefällt mir auf den ersten Blick die linke Navigation, da sie textlich ein wenig vom Einheitsbrei abweicht. Beim zweiten Durchlauf bleibt hängen “Unser … Unser …Unser” – das ist wie “Meins-Meins-Meins” bei diesen Zeichentrick-Möwen. Ich würde das nochmal überdenken … klar, Selbstbewusstsein, und so. Aber man kann es auch übertreiben.

Social-Media-Kram

Mein Blick schweift nach unten: löblich der ganze Social-Media-Kram, genauso angeordnet wie bei der SPD in dezentem Grau-auf-Grau.Ein kurzer Blick in den Twitter-Stream: 392 Tweeds, was ordentlich ist (wenn man es noch nicht so lange macht, jedenfalls …), 529 Follower, was für eine Partei zur Bundestagswahl, nun ja, nicht sooo besonders ist, und 21 “Verfolgte”, was auch bei viel gutem Willen unterirdisch ist. Die CSU wäre gut beraten gewesen, es lieber gleich bleiben zu lassen, das mit diesem Twitter-Kram.

Die RSS-Funktion ist durchwachsen – auf vielen Seiten ist zwar ein CMS-generierter Button vorhanden, meist ist aber der Feed dann leer. Was fehlt, ist eine redaktionelle Übersicht über die angebotenen Feeds.

Kruschtel-Gemecker

Vor Anglizismen hat man hier weniger Angst, die Sitemap, das Mediencenter, CSUnity .. flutscht alles ganz leicht von der Feder.

csu3Oben sind zwei Buttons, die irgendetwas mit Barrierefreiheit zu tun haben könnten. Der eine stellt tatsächlich den ziemlich dunkelgrauen Text auf schwarz, der andere soll wohl die Schriftgröße ändern, was er bei mir aber nicht tut. Wie gesagt, das hier ist kein fairer Test, deswegen werde ich jetzt nicht kucken, ob es bei irgendeinem anderen Browser geht.

csu.de – ist der Link auf die Startseite.  Sollte man auch hinschreiben, mit diesem neumodischen title-Attribut, denn es könnte ja auch der Konservativ-Auftritt dahinterstecken, wie bei CDU und SPD

Man kann sich anmelden  – wozu? Keine Ahnung. Vielleicht zu dem CSUnity-Zeug, was immer das auch sein mag. Mal mit der Maus drüber – ach, die Kollegen Webdesigner wissen ja, wie man ein title-Attribut befüllt?! Warum tun sie es dann nicht überall? Ein Online-Stammtisch der CSU – huiuiui! Wenn das nicht Synthese aus klassich und modern ist – Laptop und Lederhosen im Web-2.0-Zeitalter!

Tag-Cloud auf CSU-WebsiteAuf den Unterseiten eine eigenartige Navigation und Schlagwörter in Gestalt einer Tag-Cloud. Die sich nur auf die jeweilige Seite beziehen. Ich bin mir selber noch nicht ganz schlüssig, ob das eine genial gute oder eine saudumme Idee ist, tendiere aber zu letzterem. Wobei: wenn die Tags konsequent vergeben werden würden (was sie nicht werden), könnte das Ding als Hilfe für Querleser dienen … ne, ich entscheide mich für saudumm.

Immerhin deutet der Abbinder darauf hin, dass Mitglieder der CSUinity Artikel kommentieren können, wenngleich nicht alle. Beim Durchklicken habe ich auch keine Seite gefunden, bei der ein Kommentar gewesen wäre, vielleicht sehen die auch nur Stammtisch-Mitglieder.

Das gefürchtete Peterchen-Ranking

Vor der Wertung noch kurz der Hinweis (bei keinem Web-Check nötiger als hier): ein positives Urteil nicht bedeutet, dass ich die Partei wähle …

Jedenfalls: fängt stark an (erster Eindruck) und versaut es in den Details. Ich kann es mir nicht verkneifen: wie der Auftritt auf der politischen Bühne.

peterchen-rating_3-von5

Parteien im Web-Check: CDU

Die Themenstellung zwingt mich, mir Gedanken zu machen, welche Website ich mir anschaue: die der CDU? Die der CSU? Oder gibt es so etwas wie eine gemeinsame Wahlkampfseite? Mal schauen, was Tante Google sagt: Ahja, eine

Website der gemeinsamen Bundestagsfraktion

Hier ist von der Wahl wenig bis gar nix zu merken. Klassisches, unaufgeregtes Portal, gestalterisch halbwegs auf der Höhe. Man könnte vielleicht an der einen oder anderen Stelle dem Auge ein wenig Weißraum zur Erholung gönnen. Ein bisserl Social-Media-Zeugs in Form des Podcasts “iKauder”. Das ist fast schon witzig. Und eine Wortwolke! Dass eine konservative Partei auf den Anglizismus “Tag-Cloud” verzichten mag, sei verziehen (wenn ich ehrlich bin, regt mich der Begriff [und einige andere] auch langsam auf).

Da hier der Wahlkampf offensichtlich nicht stattfindet, muss ich wohl oder übel noch zwei Websites anschauen. Ich könnte mir vorstellen, dass es auch politische Partner und Gegner der Union nervt, sich immer mit zwei Positionen, Aussagen, Personen, Parteichefs … herumzuschlagen. Wird vielleicht Zeit, den bayerischen Sonderweg irgendwann aufzugeben. Kostet ja auch alles Geld, nä? Jedenfalls: heute die CDU, morgen die CSU, einverstanden? So oder so gibt es hier nur Meckereien zur Website, zu den Inhalten kann man hier bei Golem lesen.

Die CDU

cdu… hoppla! Ein Klon der SPD (oder andersherum, tut nichts zur Sache, wer von wem abgekuckt hat), ein bisserl bunter und die Banner anders angeordnet, aber fast die gleiche Informationsarchitektur. Wirkt aber subjektiv auf mich ein wenig aufgeräumter. Die Navigation ist hier rechts, wohl um die plakativen Bildmotive wirken zu lassen. Sie reagiert unnötig hektisch bei Mausberührung, wenn sich unter einem Hauptpunkt Unterpunkte verstecken. Da dies nicht bei jedem Hauptpunkt der Fall ist, erschließt sich das Konzept nicht gleich und verwirrt anfangs: mal passiert was bei Mausberührung, mal nicht.

Aviary cdu-de Picture 2Was ich eher weniger mag (ist aber ein häufiger “Fehler”): Wenn Zielgruppen mit dem Holzhammer angesprochen werden, also direkt mit dem Wort “Zielgruppe”. Das Wort sollte im Fachjargon der Marketingfuzzis bleiben (und eigentlich auch dort langsam aussterben) und hat in der Kommunikation mit dem Endkunden nichts verloren.

Von Social-Media-Feigenblättern ist auf der Websites auch auf den zweiten Blick nichts zu sehen. Das wird in die Wertung nicht einfließen, denn im Zweifel ist es wohl konsequenter darauf zu verzichten, als es zwar anzubieten, aber letzlich keine Ahnung davon zu haben. Die Parteien, die den Twitter-Kram auf zwar der Homepage haben, müssen jedenfalls auch erst den Beweis antreten, dass sie es draufhaben.

Aviary cdu-de Picture 1Ha! Auch die Schwarzen haben zwei Websites: die altmodische klassischeVersion wird aber besser getarnt als bei den Sozen: hier heißt die moderne Version “Kampagnen-Website” und die klassische ist die “Parteiseite”. Was mir im Vergleich zur SPD fehlt, ist eine “richtige” Navigation, aber da bin ich vielleicht nur altmodisch. Was besser ist: das Farbklima wirkt auf mich aufgeräumter und wärmer. Insgesamt nehmen sie sich nichts.

Das gefürch­tete Peterchen-Ranking

Naja, zieht keine Wurst vom Teller.

peterchen-rating_3-von5