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kulturkritik des abendlandes

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Das wuss­ten wir doch schon immer, oder?

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Ver­hal­tens­for­schung mit GPUs: Demo­kra­tie braucht Dep­pen — Golem.de
GTC 2012

In San Jose hat der Ver­hal­tens­for­scher Iain Cou­zin gezeigt, wie sich die Simu­la­tion von Schwarm­ver­hal­ten mit GPUs in Ein­klang mit rea­len Expe­ri­men­ten brin­gen lässt. Die Ergeb­nisse bieten

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es gibt also einen Platz auf der Erde, wo sich Android und iOS liebhaben …

Resha­red post from +Funny Pic­tures

Android vs Apple in China !

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Das Wech­sel­bad der Gefühle, wenn man ein tol­les, lan­ges Buch fast aus­ge­le­sen hat, bevor man ent­deckt, dass es drei Fort­set­zun­gen gibt …

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2012 5 Mai

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Resha­red post from +Phil­ipp Steuer

Der Web-Highlight des Jah­res 2012
Ver­gesst alles, was ihr bis­her über Web-Design wußtet!

Wer sich von sei­nem Kön­nen über­zeu­gen möchte, der muss ein­fach nur seine Web­site besu­chen: http://www.ludger-winter.de

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2012 27 Apr

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Halligalli

Hal­li­galli

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Picasa Web Albums — Peter Cor­ti­celli
Sep 4, 2004

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Es gibt Namen und Begriffe, die Erin­ne­run­gen wach­ru­fen — und mit denen gleich ganze Gefühls­wel­ten. Tessier-Ashpool ist so ein Name …

Resha­red post from +Guen­ter Hack

Tessier-Ashpool

Heute hat mich @jensbest auf Twit­ter an die Tessier-Ashpool erin­nert, eine Fami­lie von Tycoons im Her­zen des Plots von Wil­liam Gib­sons »Neu­ro­man­cer«. Der Mini­dia­log ent­spann sich um die Frage, ob die T-As als Kunst­samm­ler des Inves­to­ren­typs oder doch eher als klas­si­sche Mäzene ange­legt gewe­sen seien. Beim Nach­le­sen fiel auf, dass Gib­son auch in Bezug auf die Non-Bösewichte sei­ner ers­ten Roman­tri­lo­gie eine bemer­kens­werte Hell­sich­tig­keit an den Tag gelegt hat. Denn Neu­ro­man­cer und die bei­den Nach­fol­ge­bände sind Bücher über Stra­te­gien der Unsterb­lich­keit in der Imma­nenz, die dem Leser wie­derum viel über die Logik der her­auf­zie­hen­den nach­bür­ger­li­chen Gesell­schaft verraten.

Mit dem Clan der Tessier-Ashpool hat Gib­son finale Über-Großbürger erschaf­fen, die ihre Macht­ba­sis in Ablei­tung der Bio­stra­te­gien des von ihren Vor­fah­ren über­wun­de­nen Adels durch Klo­nen ihrer Kin­der aus­bauen wol­len. Dies wie­derum ist ein ver­zwei­fel­ter Ver­such, die Anfor­de­run­gen eines welt­weit agie­ren­den Kon­zern­mul­tis mit den Metho­den eines patri­ar­chal geführ­ten Fami­li­en­un­ter­neh­mens in den Griff zu bekom­men. Die Klone wer­den ein­ge­fro­ren und sol­len in Zukunft im Dienst an der Unter­neh­mens­spitze rotie­ren, unter­stützt von quasi-autonomen Künst­li­chen Intelligenzen.

Die Tessier-Ashpool schei­tern mit ihrem Vor­ha­ben, das sich auch die­ge­tisch, also in der Welt des Romans selbst, unrea­lis­tisch, ja wahn­wit­zig aus­nimmt. Anders als Gib­sons Cyberpunk-Helden Molly und Case, die sich mit ihren Arte­fak­ten her­um­schla­gen müs­sen, haben die dynas­tisch orga­ni­sier­ten Bür­ger tat­säch­lich No Future. Ihre Art zu den­ken und zu wirt­schaf­ten ist am Ende.

Gib­sons Extra­po­la­tion erweist sich auch in der Post-Crash-Realität der 2010er-Jahre als über­ra­schend sta­bil. Statt selb­stän­di­ger Kauf­leute, Tech­ni­ker, Anwälte oder Ärzte regie­ren Socié­tés Anony­mes — die Tessier-Ashpool hat­ten sich ihrer­seits bereits in einer Familien-AG inkor­po­riert und dis­lo­ziert. Die ökono­mi­sche Basis des Bür­ger­tums ist an Groß­kon­zerne über­ge­gan­gen, deren Füh­rungs­schicht nicht patriarchal-dynastischen son­dern bürokratisch-vulgärkybernetischen Prin­zi­pien folgt. Statt Ver­trauen und mafio­ti­schen Abhän­gig­keits­ver­hält­nis­sen regie­ren Kon­troll­sys­teme, die das Men­scheln immer tie­fer in die Ille­ga­li­tät und in Geset­zes­lü­cken drän­gen, wel­che dann erneut von Kon­troll­fe­ed­back­schlei­fen dürf­tig zuge­näht werden.

Wie die der­zeit lau­fende Debatte über das Urhe­ber­recht zeigt, ist unter den Bedin­gun­gen der neuen Wis­sens­öko­no­mie im Netz auch die geis­tige Pro­duk­ti­ons­weise des Bür­ger­tums fun­da­men­tal in Frage gestellt. Statt der klas­si­schen Rück­bin­dung von Wer­ken an den Autor for­dert die Leit­lo­gik der Infor­ma­ti­ons­tech­nik geschmei­dig rekom­bi­nier­bare Medi­en­ob­jekte, also Content-Container statt mono­li­thi­scher Inhalte. Ein Text wird wie ein Stück Code behan­delt und lizenziert.

Ein Bür­ger des 20. Jahr­hun­derts durfte sich noch ein­bil­den, weit­ge­hend auto­nom wirt­schaf­ten und den­ken zu kön­nen. Aber schon ab den 1980er Jah­ren galt die­ses Pri­vi­leg nur noch für wenige echte Groß­bür­ger in den Indus­trie­staa­ten west­li­cher Prä­gung. Heute lebt diese Hal­tung noch als Kari­ka­tur in Ayn-Rand-Verfilmungen und in der Tea Party wei­ter. Mit dem Auf­stieg des Net­zes setzt sich eine kon­nek­tio­nis­ti­sche Pro­duk­ti­ons­weise durch, in der die Ver­bin­dun­gen wich­ti­ger sind als die ein­zel­nen Kno­ten­punkte. Wirt­schaft­lich bil­det sich die­ses Fak­tum in deut­lichs­ter Weise in den Quar­tals­zah­len von Google ab, einem Kon­zern, des­sen Erfolg sich in der Bewer­tung von Links grün­det, die zu allem Über­fluss nicht sta­bil blei­ben, son­dern schnell wech­selnd neue Struk­tu­ren bil­den. Das schwächt die Posi­tion der bür­ger­li­chen Tessier-Ashpool-Monade und ihrer am bes­ten durch Bluts­bande gefes­tig­ten Macht– und Handelsstruktur.

Der Self-Made Man wird durch den Net-Made Man abge­löst. Pro­to­ty­pen dafür sind Mark Zucker­berg und die ande­ren erfolg­rei­chen Grün­der von Netz­diens­ten, die ihre Rele­vanz und damit auch ihren Wert nicht aus sich selbst her­aus schöp­fen kön­nen, wie die groß­bür­ger­li­che Fabrik oder die Raum­sta­tion der Tessier-Ashpool, son­dern stän­dig von ihren Usern darin bestä­tigt wer­den müs­sen. In einer sol­chen Situa­tion ist an dynas­ti­schen Macht­er­halt als Pro­jek­tion des Selbst in die Zukunft nicht mehr zu den­ken. Sogar Bill Gates, viel­leicht einer der letz­ten Groß­bür­ger, hat keine Erb­folge eingerichtet.

Die einen wer­den es gut fin­den, dass die ersti­ckende Bio­macht der Clan­zu­sam­men­hänge schwin­det. Die ande­ren ver­mis­sen die auf impli­zite Regeln, Ver­trauen und eine gewisse Bere­chen­bar­keit gegrün­de­ten Wirt­schafts­pro­zesse und die im Bösen wie im Guten fle­xi­bel gemachte Moral. Sicher ist, dass das von Gib­son über­spitzt gezeich­nete Tessier-Ashpool-Syndrom eng mit der Krise der bür­ger­lich gepräg­ten Natio­nal­staa­ten zusam­men­hängt. Wenn die — manch­mal bru­ta­len — impli­zi­ten Regeln aus Sicht der herr­schen­den Schicht noch funk­tio­nie­ren wür­den, dann bräuchte sie keine gro­tes­ken exter­na­li­sier­ten Kon­troll­me­cha­nis­men wie die Vor­rats­da­ten­spei­che­rung von Telekom-Verbindungsdaten, die der bür­ger­li­chen Ver­fas­sung widersprechen.

Ande­rer­seits hat der bür­ger­li­che Habi­tus schon meh­rere hef­tige Angriffe über­stan­den, bei­spiels­weise seine eigene Selbst­auf­gabe im deut­schen Natio­nal­so­zia­lis­mus. Bereits in den frü­hen 1990er-Jahren haben Michael und Ronda Hau­ben den Begriff des Neti­zen für Men­schen geprägt, die sich dafür ein­set­zen, dass uni­ver­sell ein­setz­bare elek­tro­ni­sche Netz­werke einen Raum der indi­vi­du­el­len Ent­fal­tung bie­ten. Viele die­ser Citoy­ens enga­gie­ren sich heute in der Pira­ten­par­tei und auch ande­ren Par­teien und zivil­ge­sell­schaft­li­chen Orga­ni­sa­tio­nen, und zwar in einem Maß, das auch opti­mis­ti­sche gut infor­mierte Beob­ach­ter vor fünf Jah­ren nicht für vor­stell­bar gehal­ten hät­ten. Viel­leicht ster­ben im Ver­lauf die­ser Läu­te­rung die letz­ten Über­reste ursprüng­lich adli­gen Ver­hal­tens ab, die im Groß­bür­ger­tum noch wei­ter gepflegt wor­den sind.

Inter­es­sant wird, wel­che Stra­te­gien die Neti­zens nun für ihre eige­nen Pro­jek­tio­nen in die Zukunft ent­wi­ckeln. Aus die­sen näm­lich wird, über die bloße Sorge um den dynas­ti­schen Nach­wuchs hin­aus, eine neue Form der Ver­ant­wor­tung ent­ste­hen, die neue Ver­fas­sung der Netzwerkgesellschaft.

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Ach Du Scheiße …

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Pseudo Poop für Tes­ting Toi­lets
Hoch­in­ter­es­san­tes Pos­ting auf Meta­fil­ter über fal­sche Kacke aus Soja­boh­nen für Tests von Pro­dukt­in­no­va­tio­nen im Sani­tär­be­reich oder anders aus­ge­drückt: Test­scheiße. Auf dem Bild oben sieht ma

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2012 26 Apr

Google-Plus

Geil

Und unheim­lich. Meine Google-Mailbox erkennt, dass ich eine Bahn-Fahrkarte gekauft habe und schlägt mir vor, die Rei­se­da­ten gleich in den Kalen­der zu übernehmen.

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befremd­lich.

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Bitte gerne drücken …

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Picasa Web Albums — Peter Cor­ti­celli
May 25, 2002

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