Kategorie-Archiv: Gadgets

Ich will ein Tablet!

Aber nicht irgendeins. Nachdem ich jetzt hin und wieder ein iPad in den Händen hatte, muss ich es zugeben: das Ding macht schon Spaß. Das ganze jetzt nicht von Apple, vielleicht einen Hauch kleiner, dafür ein paar Hardware-Features mehr … das könnte mich schon reizen. Aber es ist schon erstaunlich: ein ernsthafter Wettbewerber ist weit und breit nicht in Sicht – und ich habe jetzt schon einige davon in der Hand gehabt. Wie bei meinem Handy bin ich durchaus bereit, auf die letzten 5 % Perfektion zu verzichten, wenn erstmal das Basis-Angebot stimmt: beim T-Mobile G1 war das der Fall. Aber bei den Tablets? Die Manöverkritik nach dem Break!

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WeTab – allen Unkenrufen zum Trotz

Die Auslieferung des WeTab hat begonnen, auch wenn viele Unken wegen der mehrfachen Verschiebung das Teil schon auf eine Ebene mit Duke Nukem gestellt haben. Einer ganz speziellen Unke möchte ich zurufen: Depp. Wenn derjenige wirklich der Social-Media-Guru ist, als der er sich geriert, kommt die Botschaft wohl an, zumal ich ihn wegen wiederholter Blöd-Tweets heute geunfollowed habe (mal ehrlich: ein Verhältnis von 3:1 bei Followern zu Following deutet für mich nicht auf einen übertriebenen gewichteten Rückkanal hin – nach dem Motto: “lauscht meine erhabenen Worte, was Ihr zu sagen habt, ist mir wurscht”).
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Apple-Kram

Sorry, der Kulturpessimismus übermannt mich mal wieder. Nachdem ich mich zwei Tage darüber aufgeregt habe, wie Presse und Publikum über dieses minderwertige Stück Technik derart in Wallung geraten können, dass selbst die offensichtlichen Mängel nicht erkannt werden, erkenne ich: das Teil ist nicht für Leute wie mich entwickelt worden und wird erfolgreich werden.

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Nettes Teil – aber nix für mich.

Golem hat heute erste Details zum Tablet-Eee-PC von Asus. Ich habe mir ja seinerzeit ein “normales” beim Mediamarkt geschnappt, zum Aktionspreis von 299 für den großen Bildschirm und mit “richtiger” 160 GB Festplatte. Da ich immer schon mit einem Tablet geliebäugelt habe, wäre das jetzt die Gelegenheit, Asus ruft ca 450 Euro auf. Aber die Details entäuschen: wenig ausbaufähig, Akku nicht zu tauschen – und Schwächen bei der Tablet-Bedienung. Wow, bei ebay gibt es schon Thinkpads X41T ab 333 Euro …

Techno-Links: Computer-Arbeitsplatz, Head-Flat

emperor_stuhlEmperor – so heißt der Computer-Arbeitsplatz, wie ich ihn mir wünsche. Fast. Was fehlt: ein Kühlschrank und/oder Bierzapf-Anlage. Denn sich aus diesem Monster herauszuschälen, um zum Kühlschrank zu gehen, scheint recht aufwändig zu sein. Und: die Monitore sind fast ein bisserl mickrig … mir fällt gerade ein, dass mein Schwager gut schweißen kann – vielleicht bauen wir das einfach nach, nur in durchdacht? Na, ich gebe es zu: die Häme kommt nur davon, weil ich mir die aufgerufenen  40.000 $ nicht leisten kann.

HeadflatWährend ich mich beim Emperor noch auf ein “haben-mag” festlegen mag, fällt mir das beim Headflat schon schwerer: hier schwanke ich noch zwischen “geschnitten Brot” und “unterirdischer Schwachsinn”.

Klar ist: es passt weniger zu meinem Medien-Nutzungsverhalten: Filme laufen bei mir immer nebenher, währende ich Blogeinträge tippsele, insofern bin ich sicherlich nicht Kern-Zielgruppe (im Moment übrigens Triple X … – was für ein Schwachsinn). Und: “isch ‘abe gar kain  iPhone”.

Gadgeto-Mix: 49-Port-USB-Hub, Tablet-PC für 400 $

Ein Link-Sammelsurium aus der Welt des Spielkrams …

49-port-hubAlso mal ehrlich: das Gefühl, dass einem die USB-Ports mit hoher Wahrscheinlichkeit nie knapp werden, sollte einem schon die knapp 700 Dollares wert sein! Und 49 Ports sind definitiv ein Wort.

Und dann  war da noch eine Meldung auf Engadget: ein ganz simples Tablet mit Atom und 3G – für 400 $. Huschhusch, lieber Hersteller, marktreif machen!

    Als alter Google-Fanboy …

    … habe ich mir natürlich schon vor einiger Zeit ein G1 geholt. Obwohl es immer wieder als “Beta” tituliert wird, ist der einzige echte Schwachpunkt die kurze Akku-Laufzeit. Ansonsten ist es das beste Handy, das ich je hatte, dessen viele Möglichkeiten bei mir jeden Tag zum Einsatz kommen. Geglänzt und geblinkt hat anfangs auch mein Windows-Mobile-Gelumpe, aber auf die Dauer habe ich es dann doch nur zum Telefonieren verwendet. Charmant ist zudem, dass das G1 quasi von selbst immer besser wird, weil sich das OS ständig erneuert und dabei immer gleich ein paar neue Features mitbringt. Im Herbst soll der nächste große Schritt kommen:

    Die auffälligsten Neuerungen von Android 2.0 sind eine Desktop-Suche, digitale Sprachausgabe, eine Handschrifterkennung und die Integration von Google Translate, um beliebige Texte mit einem Klick übersetzen zu können.

    Die Sprachausgabe kombiniert mit Google-Translate … klingt ziemlich cool!

    “to brick”

    ist ein Ausdruck, wie es ihn wohl nur im Englischen geben kann. Bezeichnet wird damit der Vorgang, ein soeben noch teures Technik-Gadget (wie z.B. einen Microsoft Zune) in einen Gegenstand zu verwandeln, der nur noch – nun ja, eben als Ziegelstein taugt.
    Der Beweis:

    Bill bricked his Zune

    dagegen:

    Bill hat seinen Zune geziegelsteint