Kategorie: Gadgets
Wozu ein iPad? Ich habe mal versucht, meine Apple-Abneigung und meinen Kulturpessimismus für einen Moment abzulegen und nüchtern zu überlegen, ob das iPad etwas für mich ist. Meine Näherung dabei: was würde es für mich tun, wie und womit erledige ich das derzeit? weiterlesen… »
Sorry, der Kulturpessimismus übermannt mich mal wieder. Nachdem ich mich zwei Tage darüber aufgeregt habe, wie Presse und Publikum über dieses minderwertige Stück Technik derart in Wallung geraten können, dass selbst die offensichtlichen Mängel nicht erkannt werden, erkenne ich: das Teil ist nicht für Leute wie mich entwickelt worden und wird erfolgreich werden.
Golem hat heute erste Details zum Tablet-Eee-PC von Asus. Ich habe mir ja seinerzeit ein »normales« beim Mediamarkt geschnappt, zum Aktionspreis von 299 für den großen Bildschirm und mit »richtiger« 160 GB Festplatte. Da ich immer schon mit einem Tablet geliebäugelt habe, wäre das jetzt die Gelegenheit, Asus ruft ca 450 Euro auf. Aber die Details entäuschen: wenig ausbaufähig, Akku nicht zu tauschen — und Schwächen bei der Tablet-Bedienung. Wow, bei ebay gibt es schon Thinkpads X41T ab 333 Euro …
Emperor — so heißt der Computer-Arbeitsplatz, wie ich ihn mir wünsche. Fast. Was fehlt: ein Kühlschrank und/oder Bierzapf-Anlage. Denn sich aus diesem Monster herauszuschälen, um zum Kühlschrank zu gehen, scheint recht aufwändig zu sein. Und: die Monitore sind fast ein bisserl mickrig … mir fällt gerade ein, dass mein Schwager gut schweißen kann — vielleicht bauen wir das einfach nach, nur in durchdacht? Na, ich gebe es zu: die Häme kommt nur davon, weil ich mir die aufgerufenen 40.000 $ nicht leisten kann.
Während ich mich beim Emperor noch auf ein »haben-mag« festlegen mag, fällt mir das beim Headflat schon schwerer: hier schwanke ich noch zwischen »geschnitten Brot« und »unterirdischer Schwachsinn«.
Klar ist: es passt weniger zu meinem Medien-Nutzungsverhalten: Filme laufen bei mir immer nebenher, währende ich Blogeinträge tippsele, insofern bin ich sicherlich nicht Kern-Zielgruppe (im Moment übrigens Triple X … — was für ein Schwachsinn). Und: »isch ›abe gar kain iPhone«.
Ein Link-Sammelsurium aus der Welt des Spielkrams …
Also mal ehrlich: das Gefühl, dass einem die USB-Ports mit hoher Wahrscheinlichkeit nie knapp werden, sollte einem schon die knapp 700 Dollares wert sein! Und 49 Ports sind definitiv ein Wort.
Und dann war da noch eine Meldung auf Engadget: ein ganz simples Tablet mit Atom und 3G — für 400 $. Huschhusch, lieber Hersteller, marktreif machen!
… habe ich mir natürlich schon vor einiger Zeit ein G1 geholt. Obwohl es immer wieder als »Beta« tituliert wird, ist der einzige echte Schwachpunkt die kurze Akku-Laufzeit. Ansonsten ist es das beste Handy, das ich je hatte, dessen viele Möglichkeiten bei mir jeden Tag zum Einsatz kommen. Geglänzt und geblinkt hat anfangs auch mein Windows-Mobile-Gelumpe, aber auf die Dauer habe ich es dann doch nur zum Telefonieren verwendet. Charmant ist zudem, dass das G1 quasi von selbst immer besser wird, weil sich das OS ständig erneuert und dabei immer gleich ein paar neue Features mitbringt. Im Herbst soll der nächste große Schritt kommen:
Die auffälligsten Neuerungen von Android 2.0 sind eine Desktop-Suche, digitale Sprachausgabe, eine Handschrifterkennung und die Integration von Google Translate, um beliebige Texte mit einem Klick übersetzen zu können.
Die Sprachausgabe kombiniert mit Google-Translate … klingt ziemlich cool!
ist ein Ausdruck, wie es ihn wohl nur im Englischen geben kann. Bezeichnet wird damit der Vorgang, ein soeben noch teures Technik-Gadget (wie z.B. einen Microsoft Zune) in einen Gegenstand zu verwandeln, der nur noch — nun ja, eben als Ziegelstein taugt.
Der Beweis:
Bill bricked his Zune
dagegen:
Bill hat seinen Zune geziegelsteint
… baut Ihr in Eure Kisten kein »internes« Fach für USB-Sticks ein? Einfach ein Deckel im Boden, mit einem Fach dahinter, in das ich ein beliebiges USB-Gerät einstöpseln kann? Vielleicht noch mit der Möglichkeit, ein Kabel herauszuführen, für die Antenne eines TV-Tuners oder so. OK, zum Bluetooth-Nachrüsten haben sich die Zubehör-Hersteller etwas ausgedacht und das Ding zu einem Knubbel geschrumpft, der immer dran bleiben kann. Aber diese Web’n’Walk-Sticks sind einfach unhandlich. Naja, wahrscheinlich gibt es dafür irgendwo ein Patent, dessen Inhaber zuviel Geld dafür verlangt.
… ist ein echt bescheuerter Name für ein Gadget, das sehr laut schreit: »KAUF MICH!»
Für kolportierte 500 $ kann es alles, was ich mir immer von einem »Mobile-Device« gewünscht habe:
- Telefonieren
- Surfen
- Lesen
- Musik hören
- Video kucken
- Notizen und Skizzen machen
- Termine verwalten
- Mailen, Skypen, Twittern …
- Daten immer dabei haben
- Navigieren
- …
Via [engadget]
Das passt doch, oder?









