Kategorie: Web-Tools
Ein kurzer Hinweis in eigener Sache: nachdem ich gerade festgestellt habe, dass im IE6 mein Blog layoutmäßig komplett zerrissen wird, schließe ich mich Google und Amazon an und verkünde offiziell: ich unterstütze diese eigenartige Software ebenfalls nicht mehr.
Google hat ja kürzlich angekündigt, mit einem nicht näher spezifizierten (nur für Chrome? Firefox?) Browser-Plugin Internet-Nutzern die Gelegenheit zu geben, von Google-Analytics nicht gezählt zu werden.
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Naja, noch ein gerät, das erst beweisen muss, dass es dem Geraffel iPad Paroli bieten kann. Darüber, dass es Flash unterstützt, kann man sicherlich geteilter meinung sein. Aber immerhin sind Hardware und Anschlüsse halbwegs brauchbar: Kamera, USB– und Speicherkarten-Anschluß sind vorhanden. Was sonst? Android-OS — check. Display — höher auflösend als iPad — check. Akkulaufzeit kürzer als iPad — hm. Keine Angaben gibt es zu den Speicheroptionen.
Bunte Mischung von Tools und Kniffen, wie man den ganzen neumodischen Kram (Schieberegler, Popup-Kalender, sortierbare Tabellen, Bildbearbeitung, Farbpicker ….) macht.
In letzter Zeit meine ich einen gewissen Trend festzustellen: die Big-Player wagen sich mit neuen Konzepten zu Benutzeroberflächen an die Öffentlichkeit. Erstaunlich, dass Microsoft dabei immer wieder positiv auffällt. Gut, nichts davon ist wirklich revolutionär, aber neugierig macht es schon:
Pivot ist eine Art OLAP für Arme, aber schön anzusehen und irgendwann einmal wohl auch hilfreich. Ich könnte mir ein wolches Werkzeug als Erweiterung (oder sogar Ersatz) für den Windows-Explorer vorstellen. Der Begriff »Collections« lässt jedenfalls vermuten, dass Microsoft das auch so sieht. Bei der Gelegenheit war ich übrigens überrascht, dass es mit Microsoft Live Labs ein Gegenstück zu den Google-Labs gibt.
Pearltrees ist eine intuitive Methode, »Perlen« (also interessante Links oder andere Web-Ressourcen) zu organisieren und Zusammenhänge darzustellen. Wer Delicious nutzt, kann seine Bookmarks importieren. Ähnlich wie bei den üblichen Social-Bookmark-Diensten sind die »eigenen« Pearls mit Empfehlungen von Leuten versehen, die diese Pearl ebenfalls gespeichert haben — nur reizt der Spieltrieb mehr dazu, diese auch mal zu testen. Die Website des Projektes selbst ist in weiten Teilen ebenfalls mit der intuitiven Oberfläche gestaltet.
Nochmal Microsoft: die Leute haben sich das Thema PDA im Wortsinne nochmal zur Brust genommen. Ergebnis ist das Courier, eine Art digitales Universal-Notizbuch mit ein paar neuen Ideen für Benutzeroberflächen. Ein absolutes »Haben-Mag-Gadget«! Mehr bei Gizmodo

- WordTwit
Erstellt automatisch einen Twit, wenn ein neuer Blogpost erstellt wird — inklusive Short-URL-Unterstützung — fünf Daumen! - WP-Cumulus
Stellt eine wunderschöne und trotzdem barrierefreie Tag-Cloud dar — fünf Daumen! - WP-Piwik
Bindet den HTML-Code des genialen Piwik ein und zeigt innerhalb von WordPress die Statistiken des vergangenen Tages an — vier Daumen. - WP-Typography
Verschönert typographisch korrekt die Darstellung von Text (An– und Abführungszeichen, Bindestriche …) und bringt endlich Trennung mit — vier Daumen. - Similarity
Schlägt Leserrn eines Artikels weitere, thematisch passende Artikel im Blog vor — vier Daumen.
Piwik ist ein Open-Source-Werkzeug für das Erstellen und Anzeigen aussagekräftiger Webstatistiken. Ich selbst nutze Piwik und seinen Vorgänger PHPMyVisites schon seit geraumer Zeit. Wichtig in Deutschland: nach aktueller rechtlicher Lage ist ein selbst gehostetes Piwik aus Sicht des Datenschutzes wohl unbedenklich, in jedem Fall deutlich unkritischer als z.B. Google Analytics. Mir geht gerade auf, dass Piwik selbst einmal eine Besprechung wert wäre …
Was das Plugin WP-Piwik tut:
- den für die Zählung notwendigen Javascript-Code in das Template einfügen (also kein Code-Gepfriemel in Widgets oder gar im Template)
- eine Übersicht mit den wichtigsten Auswertungen des vergangenen Tage direkt im Dashboard von WordPress verfügbar machen — was doch den einen oder anderen Klick spart.
Simpel, zuverlässig und gut.
Peterchen-Rating: 4 von 5 (tut, was es soll)
Einzubinden in WP über die Plugin-Verwaltung oder per Download bei: André Bräkling
In vielen Blogs sieht man unter Artikeln eine Liste thematisch passender Artikel. Dieses Plugin kümmert sich darum, die relevanten Artikel zu finden und die Liste auszugeben. Für die Suche werden wahlweise Kategorien, Tags oder beides verwendet. Ich habe bei mir nur die Tags eingestellt, da die Kategorien aus meiner Sicht (und so wie ich sie verwende …) zu ungenau sind.
Die Kür: wenn man mag, kann man per CSS-Formatierung und optionaler Ausgabe eines Wertes dem Leser noch mitteilen, welche Relevanz das System dem jeweiligen Link zumisst. Ein mit hoher Wahrscheinlichkeit ähnlicher Artikel wäre also zum Beispiel gößer dargestellt als einer mit nidedriger Wahrscheinlichkeit. Ich glaube mal, darauf werde ich vorläufig verzichten.
Peterchen-Rating: 4 von 5 (tut, was es soll)
Einzubinden in WP über die Plugin-Verwaltung oder per Download bei: David Miller
Man hat ja ein soziales Leben, und da tanzt man nicht nur auf einer Hochzeit. Bei mir sind diese Hochzeiten rechts aufgeführt, eine — recht neue für mich — ist Twitter. Ich habe mir schon oft gedacht, wie praktisch es doch wäre, meinen Followern automatisch einen dezenten Hinweis auf neue Blogposts zu geben. WordTwit tut genau das und ist dabei auch noch konfigurierbar. So kann mit Platzhaltern der Text des Twits bestimmt werden oder ein Präfix definiert werden (zum Beispiel »neuer Blogpost von Peterchen«).
Die Links zum Blogpost können per tinyurl oder bit.ly gekürzt werden, aber der eigentlich Clou ist: WordTwit bringt einen eigenen Short-URL-Service mit, was schon recht cool ist. Noch cooler wäre, wenn ich diesen auch »ausserhalb« von WordTwit nutzen könnte — aber das wäre eine Dreingabe zur Dreingabe und geht daher nicht in de Wertung ein ;)
Peterchen-Rating: 5 von 5 (WOW!)
Einzubinden in WP über die Plugin-Verwaltung oder per Download bei: BraveNewCode
Der Name deutet es an: es handelt sich bei WP-Cumulus um eine Tag-Cloud. Allerdings werden Tags nicht nur statisch der Bedeutung nach sortiert darstellt, sondern auf einer gedachten Kugel anordnet, die dann wiederum per Maus »gedreht« werden kann. Das funktioniert erstaunlich intuitiv und wird per Flash bewerkstelligt. Man kann wählen, ob Tags oder Kategorien oder beides aufgelistet werden soll, ich habe mich nur für die Tags entschieden, da die Kategorien extra aufgeführt sind.
Das Plugin hat eine alternative Darstellung, die alle Tags nochmal in purem HTML darstellt. Das ist nicht nur für Besucher ohne Flash-Player sinnvoll, sondern auch für Suchmaschinen, die in der Regel eher selten die kodierten Flash-Parameter nach gültigen Links durchsuchen. Man erkauft sich also nicht das »Augenpulver« durch eine im Vergleich zu anderen Tag-Clouds schlechtere interne Verlinkung im Blog.
Peterchen-Rating: 5 von 5 (WOW!)
Einzubinden in WP über die Plugin-Verwaltung oder per Download bei: Roy Tank









