… wird aktuell von vielen kritisiert, weil die Summe seiner Einzelteile so viel billiger ist, als der Verkaufspreis des Endprodukts. Wer mich kennt (oder hin und wieder diesen Blog liest) wird mich nun auf Seiten der Kritiker vermuten — diese Erwartungshaltung muss ich indes herb entäuschen: Apple hat nie behauptet, ein Wohlfahrtsverein zu sein, und exakt so funktioniert die Wirtschaft: ich kaufe preiswerter ein, als ich verkaufe. Ganz nebenbei kostet es auch eine Kleinigkeit, herauszufinden,wie man die Einzelteile so zusammenbastelt, dass etwas herauskommt, was viele Menschen unbedingt haben wollen (man nennt das »Entwicklung« und »Marktforschung«).
Was mich schon wieder mehr auf die Palme bringt: der Deal mit Amazon, denn der wird darauf hinauslaufen, dass ich auch künftig viele Bücher nicht im ePub-Format bekomme, sondern mir entweder einen häßlichen Kindle oder eben ein iPad kaufen muss.
2 Kommentare
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Barbara:
Der Kindle ist aber überraschend bedien– und augenfreundlich.
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Peterchen:
Sicher, aber eben hässlich. Im Ernst: mich stören die ganzen Knöpfchen und Schieberchen beim Kindle, aber vermutlich machen sie auf irgendeine krude Art Sinn. Die eInk taugt aus meiner Sicht zum Lesen von Büchern, die gleiche Technik steckt in meinem Sony-Reader, mit dem ich mittlerweile gut 20 Bücher »durch« habe. Das sind u.a. aber auch deutsche Bücher, die es für den Kindle (noch) nicht gibt. Und — wenn die so weiter machen — auch nie geben wird. Ob sich auf dem LCD eines iPad vernünftig lesen lässt, muss erst noch bewiesen werden, ich glaubs ja nicht.

