Grundlegendes Thema sind grob gesagt Verteilungen und Zusammenhänge, zum Beispiel zwischen Einkommen und Kindersterblichkeit. An geeigneten Stellen fügt Hans Rosling historische »Merker« ein, zum Beispiel: »und dann kam Mao«. Eine wesentliche Erkenntnis ist, dass Entwicklungshilfe nicht funktionieren kann, wenn sie die unterschiedlichen Gegebenheiten vor Ort nicht berücksichtigt. So gibt es bereits innerhalb eines kleinen afrikanischen Landes immense Unterschiede, die noch größer werden, wenn man zwei afrikanische Länder (z.B. Niger und Südafrika) betrachtet. Trotzdem neigen wir alle dazu, Afrika als ganzes zu betrachten und unsere Entwicklungsprogramme auch auf diese Annahme abzustellen.
The improvement of the World must be highly contextualized
Ich würde das mal frei übersetzen mit: »Maßnahmen zur Verbesserung der Welt müssen immer den gesamten Kontext einbeziehen«.
Wirklich spannend ist übrigens auch, wie Dr. Rosling (übrigens ein Schwede) seine Daten präsentiert: ich glaube, so gute Visualisierungen von statistischem Material habe ich noch nie gesehen. Das Video sollten sich also auch Leute ansehen, die mit der Aufbereitung solcher Daten zu tun haben. Auch die obligatorische Warnung, die Zahlen nicht isoliert zu betrachten, fehlt nicht.
1 Kommentar
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Barbara:
Hihi, danke für diesen Link, hab ihn gleich mal an ein paar Freunde weitergeschickt. Nur schade, dass man an die Daten selbst nicht wirklich rankommt.

