turbobrain

kulturkritik des abendlandes

Aber das geht zu weit: ein T-Shirt von Gschäf­terl­ma­chern, das den gel­ben Juden­stern als Sym­bol für die zuneh­mende Aus­gren­zung von Rau­chern ver­wen­det. Warum es geschmack­los ist: weil Rau­cher jeder­zeit auf­hö­ren kön­nen, wel­che zu sein, zumin­dest tem­po­rär. Ein Jude konnte das nicht tun. Und noch ein Unter­schied: wäh­rend den Trä­gern des Juden­sterns Schade zuge­fügt wurde, ist es bei den Trä­gern des »Rau­chersterns« gerade anders­herum. Ich unter­stelle noch nicht mal braune Gesin­nung son­dern nur ganz ange­streng­tes Nicht­nach­den­ken. Ich weiß nicht, was schlim­mer ist.

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1 Kommentar

  1. Soso, Annett Louisan, | turbobrain:

    […] Hm. Tja, was machen wir denn da? Nun, dass du den Begriff Ghetto ver­wen­dest, ist eigent­lich schon ziem­lich aus­sa­ge­kräf­tig. Aber es kommt ja noch bes­ser: Für Dich als Künst­le­rin ist die Ziga­rette auch “ästhetisches […]

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