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Beinahe vergessen: ein paar neue Fotogalerien online

Bin endlich mal dazu gekommen, ein paar Gelegenheiten digital aufzubereiten, bei denen ein Fotogerät anwesend war. Unter anderem Berlin, Mann, diese Stadt ist der Hammer. Leben möchte ich da nicht, aber irgendwie fände ich es cool, wenn die Stadt, sagen wir, eine Auto- oder Bahnstunde weg wär. Als Ausgleich: Bauernhofmuseum in Amerang, der Schessl-Garten in Osterwaal und Schifferlfahren auf dem Chiemsee :)

Und ja: auf vielen Bildern ist ein Haar auf dem Sensor, daran muss ich mich noch gewöhnen. Man kann über die Film-Ära sagen, was man will, aber man hatte bei jeder Belichtung einen nagelneuen 20MP-Sensor. Hm. Irgendwie bekomme ich gerade Lust, eine meiner alten Nikons herauszukramen … soll ja auch ganz passable neue Filme geben …

Aha in Berlin – ein entspanntes Weizen.

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Zumindest halbwegs, denn der Flieger geht dann bald. Aber schon schick. Aus der S-Bahn habe ich vorher den Bundespressestrand gesehen – kommt man da nur mit Akkreditierung rein oder heißt der nur cool?

Jedenfalls schlürfe ich jetzt ein Weissbier vom Fass, ein Schöfferhofer. Nun ja, man kann nicht alles haben.

Nachtrag, 22:58: gerade heimgekommen und betrachte den Post: woa, die Kamera vom G1 ist echt grottig.

Aha in Berlin 5: Wachsfiguren

Die deutsche Niederlassung von Madame Tussauds wirft einige interessante Fragen auf.

  • Darf Helmut Kohl etwas dagegen haben, als Person des öffentlichen Interesses dort ausgestellt zu werden? Wie weit geht das Recht am eigenen Bild? Immerhin, das Angela zickt nicht so herum, die gibt es sowohl in London, als auch in Berlin zu sehen.Andererseits: es geht ja nicht um Kultur im engerene Sinne eines Museums, eher um eine … Belustigung. Persönlich kann ich jedenfalls verstehen, wenn er ein bisserl sauer ist. Man hätte ihn ja wenigestens fragen können.
  • Darf man Hitler zeigen? Immerhin: als ich mit 18 in im Tussauds in London war, war da auch ein Hitler, dort regt das also seit zwanzig Jahren keinen mehr auf. Jedenfalls nicht so, das man der Figur aus Protest gleich den Kopf abreisst, wie gestern geschehen, keine Woche nach der Eröffnung. Jedenfalls lösen die Veranstalter das Problem “Hitler” ganz salomonisch: die Figur bleibt, man darf sie nur nicht fotografieren. Das war in London anders, ich habe sogar das Foto noch gefunden!

Nachtrag, 8.7.: ich stelle fest: das Foto ist nicht zu sehen. Hm. Nachdem die anderen Fotos, die auf diesem Wege eingebunden wurden, alle zu sehen sind, ist mein spontaner Erklärungsansatz erstmal unschön. Dabei hatte ich noch extra das Swastika entfernt.

Nachtrag, 23.7.2008: jetzt geht es wieder – komisch …

Aha in Berlin, Teil 3

Manchmal denke ich, Berlin ist wie München oder Frankfurt, nur größer. Wer das Münchner Bahnhofsviertel kennt: stellt es Euch gut fünfzigmal so groß vor und ein guter Teil Berlins ist damit beschrieben. Aber dann komme ich in solche Ecken:



Da kann ich nur sagen: Aha … sowas gibt es bei uns im Dorf jedenfalls nicht.

Aha in Berlin, Teil 2

Als gelernter und geborener Bayer schüttelt es mich hier in mehrfacher Hinsicht:

  • das “Deppen-Apostroph” kommt bei Frakturschrift noch dümmer als so schon
  • der Hut geht einfach gar nicht – und das Hemd sieht aus, als käme er gerade vom Kroatien-Spiel.
  • der gute Mann sieht so aus, als hätte der sich beim Fingerhakeln den Arm auskugeln lassen – kann das ein guter Koch sein?
  • wer hat das Bier eingeschenkt?! Bierfrevel dritten Grades!

Jedenfalls: da gehe ich nicht hin.Da fällt mir noch etwas ein: irgendwo im Untergrund vom Alexanderplatz gibt es einen Stand nur mit bayerischem Leberkäse. Sollte sich jemand dahin verirren: man muss schon ziemlich verzweifelt sein, um das mit echtem Leberkäse zu verwechseln zu können.

Aha in Berlin, Teil 1

Ich bin ja ab und an in unserer Bundeshauptstadt – und wie das mit Landeiern so ist: so manches lässt einen ein wenig staunen. Also flugs eine Serie daraus gemacht. Heute in Teil 1: Bummsinchen, begegnet einem z.B. im Flughafenklo von Tegel.