Ein amerikanischer Richter wird von Golem wie folgt zitiert:
Wenn es ein Gestaltungsbedürfnis gibt, oder eine Nachfrage im Markt nach der Lösung eines Problems, und wenn es dazu eine begrenzte Anzahl vorhersagbarer Lösungsmöglichkeiten gibt, dann hat ein gewöhnlicher Fachmann auf dem Gebiet gute Gründe dafür, sich mit dem in greifbarer Nähe befindlichen Möglichkeiten um eine Lösung zu bemühen. Führt das zum Erfolg, so ist dieser sicher nicht der Innovation geschuldet sondern den normalen Fähigkeiten und dem gesunden Menschenverstand.
Das ist schon fast eine Perle. Hintergrund ist eine Klage, die ein Unternehmen namens Minerva gegen fast alle Branchengrößen des Mobilfunkmarktes angestrengt hat. Minerva hat es wohl hinbekommen, u.a Patentschutz für ein Mobiltelefon, das “mit einer Kamera im Gehäuse, die mit dem Mikroprozessor verbunden ist und Bilder aufnehmen kann” zu bekommen – und noch ein paar andere solcher Juwelen der Geisteskraft.
Auch in den US of A gibt es dumme Gerichtsverfahren,