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Mobsterworld nervt!

Einige meiner Twitter-Follower haben in den letzten Tagen eigenartige DMs von mir bekommen:

“Hey, I just added you to my Mafia family. You should accept my invitation!”

Obwohl mein Nachname und mein Faible für “Der Pate” es nahelegen könnten: der Tweet kommt nicht von mir! Ich hoffe, Ihr habt nicht draufgeklickt (so wie ich Depp) – denn dann habt Ihr fortan selbst so doofe Einladungen an Eure Follower gesendet.

Hintergrundinformation bei heise.de

Die 6 wichtigsten Links für Social-Media

social-media-iconsSocial-Media, vulgo Web 2.0 ist in aller Munde. Aktuell wird Twitter gehypet, aber es gibt da ja noch Facebook, Xing, Flickr, Yigg … und ständig kommen neue Dienste dazu, meist mit eigenartigen, unaussprechlichen Namen (der Grund dafür ist übrigens recht einfach: die guten Domainnamen sind alle schon vergriffen :). Da verliert man schon mal den Überblick, und insbesondere Unternehmen fragen sich, was sie von dem ganzen Kram halten sollen.

Dabei ist eines wichtig: nicht die Tools, die technischen Ausprägungen sind für eine nähere Betrachtung relevant, sondern die Revolutionierung des Kommunikationsverhaltens im Internet. Das Grundprinzip ist eigentlich schon älter als das Internet selbst: Foren oder Bulletin-Boards gab es schon vorher. Während sich dort meist jedoch nur “Eingeweihte” in eng umrissenen Interessengruppen tummelten, bezeichnet Web 2.0 die Tatsache, dass der Austausch von Informationen Normalzustand für eine breite Masse wurde. Das geht inzwischen sogar so weit, dass Konzerne wie Vodafone auf den Zug aufspringen (siehe diese “Generation Upload”-Kampagne, u.a. mit Schnutinger).

Dieser Umbruch weg von der Einwegkommunikation von Unternehmen an ihre Kunden hin zum Dialog hat Konsequenzen: früher gab es Stiftung Warentest, vor deren Urteil man sich fürchten musste, heute sind es potenziell Millionen von Verbrauchern, die mit ihrer Rezension über das Schicksal von Produkten entscheiden. Unternehmen müssen lernen, damit umzugehen:

  1. Verstehen, was Social-Media ist – und was nicht.
  2. Nutzen- und Schadenspotenziale ableiten.
  3. Zuhören, was Kunden über das Unternehmen twittern oder bloggen.
  4. Eine glaubhafte Vision entwickeln, selbst aktiv werden. Ohne Glaubhaftigkeit > fail.

Hier nun die Linktipps. Ich gebe zu: “die wichtigsten” ist arg marktschreierisch, aber gut sind sie :)


WordPress-Plugins: WordTwit

logo_wordpressMan hat ja ein soziales Leben, und da tanzt man nicht nur auf einer Hochzeit. Bei mir sind diese Hochzeiten rechts aufgeführt, eine – recht neue für mich – ist Twitter. Ich habe mir schon oft gedacht, wie praktisch es doch wäre, meinen Followern automatisch einen dezenten Hinweis auf neue Blogposts zu geben. WordTwit tut genau das und ist dabei auch noch konfigurierbar. So kann mit Platzhaltern der Text des Twits bestimmt werden oder ein Präfix definiert werden (zum Beispiel “neuer Blogpost von Peterchen”).

Die Links zum Blogpost können per tinyurl oder bit.ly gekürzt werden, aber der eigentlich Clou ist: WordTwit bringt einen eigenen Short-URL-Service mit, was schon recht cool ist. Noch cooler wäre, wenn ich diesen auch “ausserhalb” von WordTwit nutzen könnte – aber das wäre eine Dreingabe zur Dreingabe und geht daher nicht in de Wertung ein ;)

Peterchen-Rating: 5 von 5 (WOW!)

Peterchen-Rating: 5 von 5 (WOW!)

Einzubinden in WP über die Plugin-Verwaltung oder per Download bei: BraveNewCode