turbobrain

kulturkritik des abendlandes

Nicht, dass es die nötig hätte :)

Im Ernst: ich ver­stehe immer noch nicht ganz, warum diese Leu­tels von Linden-Labs sich mit die­ser Gra­fik über­haupt an den Markt getraut haben. Zahl­rei­che Com­pu­ter­spiele hat­ten schon vor fünf bis sie­ben Jahre bes­sere Gra­fik — mit Häme sei­tens der Computer-Spiele-Kiddies musste also gerech­net werden.

Aber für die war es ja nicht gemacht — wer sich ernst­haft in vir­tu­el­len Wel­ten bewegt, ver­liert ganz schnell das Gefühl, mit schlech­ter Gra­fik zu tun zu haben — weil diese neben­säch­lich wird. Wenn das Kon­zept gut ist, tut es auch scharz-weiß-Klötzchen-Grafik (noch­mal der Tipp für die EVE-Fans: schlagt mal in der Wiki­pe­dia nach unter »Elite« :). Psy­cho­lo­gen spre­chen hier vom »bee­ing there«, vom »dort-sein«. Fas­zi­nie­rend ist, dass das auch ganz ohne Com­pu­ter geht: Man nehme ein gutes Buch, schlage es auf …

Da fällt mir ein: da gibt es einen wun­der­ba­ren Sketch — spielt im Mit­tel­al­ter, der eine ver­sucht dem ande­ren die Bedie­nung des neu­mo­di­schen Krams namens »Buch« bei­zu­brin­gen. Weiß zufäl­lig noch jemand, wer das war? Muss mal bei YT stöbern …

Gefun­den! Hier klicken.

Link zur Story bei Golem.

3 Kommentare

  1. Stefan Weiß:

    Meine Gamedesign-Studenten waren auch ganz begeis­ter. Sie mein­ten, Second Life sei nun end­lich im Jahr 2002 ange­kom­men ;-) .. Game­des­in­ger halt.

  2. Einige allgemeine Gedanken zu “Second-Life” | turbobrain:

    […] ergänzt um viel­leicht eine nette Gra­fik (dass die nicht unbe­dingt so toll sein muss, habe ich an ande­rer Stelle schon mal […]

  3. Akzeptanz neuer Technologien | turbobrain:

    […] habe das Video gefun­den, das ich beim Pos­ting über Second-Life gesucht hatte. In mei­nem Hin­ter­kopf hatte ich das unter Monty-Pythons abge­spei­chert, war mir aber […]


 

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