Viele Dokumente, die sich Manifest nennen, sind grotesk. Manche sind lesenswert oder inspirierend. Viele führen sich auch gerne mal selbst ad absurdum. Gelten lassen kann man indes viele davon als grobe Richtlinie, als Handlungsempfehlung oder als Sammlung von Gedanken, die sinnvoll und richtig … klingen. Ich denke da zum Beispiel an das Cluetrain-Manifest (die deutsche Übersetzung ist aus meiner Sicht– nebenbei bemerkt — eher nicht so gelungen).
Was Manifeste selten sind: fad.
Jetzt ist mir da etwas untergekommen, was sich Manifest nennt. Das ist dann doch etwas blutleer. Nicht, dass ich den einzelnen Punkten nicht zustimmen würde, aber es wirkt eben wie eine hastig von einer PR-Abteilung zusammenkopierte Schnellschußlösung.
[via Spreeblick]
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