turbobrain

kulturkritik des abendlandes

Viele Doku­mente, die sich Mani­fest nen­nen, sind gro­tesk. Man­che sind lesens­wert oder inspi­rie­rend. Viele füh­ren sich auch gerne mal selbst ad absur­dum. Gel­ten las­sen kann man indes viele davon als grobe Richt­li­nie, als Hand­lungs­emp­feh­lung oder als Samm­lung von Gedan­ken, die sinn­voll und rich­tig … klin­gen. Ich denke da zum Bei­spiel an das Cluetrain-Manifest (die deut­sche Über­set­zung ist aus mei­ner Sicht– neben­bei bemerkt — eher nicht so gelungen).

Was Mani­feste sel­ten sind: fad.

Jetzt ist mir da etwas unter­ge­kom­men, was sich Mani­fest nennt. Das ist dann doch etwas blut­leer. Nicht, dass ich den ein­zel­nen Punk­ten nicht zustim­men würde, aber es wirkt eben wie eine has­tig von einer PR-Abteilung zusam­men­ko­pierte Schnellschußlösung.

[via Spree­blick]

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